Neuigkeiten
Treffen mit der IHK Dresden
Im Klostercafé begrüßten wir Linda Schild von der IHK Dresden zu einem gemeinsamen Austausch über mögliche Formen der Zusammenarbeit. Dabei stellten wir unsere Werkstatt sowie das INTERREG-Projekt LOVe – Labor Omnia Vincit vor und gaben Einblicke in unsere Arbeit zur Förderung beruflicher Teilhabe.
Ein Schwerpunkt des Gesprächs war die Gewinnung weiterer Praktikums- und Außenarbeitsplätze für Werkstattbesucherinnen und Werkstattbesucher sowie die Stärkung der Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Außerdem tauschten wir uns über unseren Unternehmerstammtisch aus und besprachen mögliche Kooperationen, die Unternehmen und Werkstatt künftig noch besser miteinander vernetzen können.
Zum Abschluss erhielt Frau Schild eine Führung durch unsere Werkstatt und konnte sich vor Ort ein Bild von den verschiedenen Arbeitsbereichen machen. Mit vielen neuen Eindrücken und Ideen verabschiedeten wir uns und vereinbarten, den Austausch fortzusetzen und gemeinsame Möglichkeiten weiter zu prüfen.
Klosterfest in Panschwitz-Kuckau
Am 21. Juni fand bei hochsommerlichen Temperaturen das traditionelle Klosterfest im Hof des Klosters St. Marienstern statt. Auch wenn die sommerliche Hitze für einen etwas geringeren Besucherandrang sorgte, war es ein rundum gelungener Nachmittag in angenehmer Atmosphäre.
Im Rahmen unseres deutsch-polnischen INTERREG-Projekts LOVe (Labor Omnia Vincit) wurde das Projekt den Gästen vorgestellt. Interessierte konnten sich über Inhalte und Fortschritte informieren und mit unseren Mitarbeitenden ins Gespräch kommen. Auch unsere polnischen Projektpartner waren vor Ort und erlebten gemeinsam mit uns das Fest, probierten regionale Spezialitäten und entdeckten handwerkliche Angebote aus der Region.
Die Werkstatt war ebenfalls stark vertreten: Unsere Mitarbeiter boten Produkte aus den Bereichen Keramik, Kerzen und Tischlerei an. Besonders beliebt waren auch die frisch gebackenen Backwaren aus der Klosterbäckerei, die als Arbeitsbereich der Werkstatt einigen Beschäftigten einen Außenarbeitsplatz bietet.
Insgesamt war es ein schönes Fest, das einmal mehr gezeigt hat, wie wertvoll Begegnungen, Austausch und gemeinsames Erleben sind.
Goldwaschen in Polen
Im Rahmen unseres deutsch-polnischen INTERREG-Projekts LOVe (Labor Omnia Vincit) nahmen wir am 18.06.2026 an den Goldwaschmeisterschaften in Wojcieszyn (Polen) teil. Der Tag war für unsere Werkstattbesucher ein besonderes Erlebnis voller Teamgeist und gemeinsamer Freude.
Schon vor der offiziellen Begrüßung bereiteten unsere Beschäftigten mit viel Engagement das Lager für das Goldschürfen vor. Dieser kreative Wettbewerbsteil wurde in diesem Jahr erstmals gesondert bewertet und bot viel Raum für eigene Ideen.
Nach der Begrüßung begann der Tag mit dem „Sheriffslauf“, bei dem unsere Werkstattbesucher Kraft, Ausdauer und Teamarbeit unter Beweis stellten. Anschließend folgte der Höhepunkt: das Goldwaschen. Mit viel Geduld und Geschick konnten unsere zwei Teilnehmer jeweils 6 von 8 Goldnuggets schürfen – ein starkes Ergebnis.
Nach einer gemeinsamen Mittagspause fand die Siegerehrung statt. Auch wenn wir den ersten Platz in diesem Jahr nicht verteidigen konnten, sind wir sehr stolz auf die Leistung unserer Beschäftigten und gratulieren den Gewinnern herzlich.
Wir freuen uns schon jetzt darauf, im nächsten Jahr erneut teilzunehmen. Die Begegnungen im Rahmen unseres Projekts zeigen immer wieder, wie wertvoll der Austausch und die gemeinsamen Erlebnisse für alle Beteiligten sind.
Evaluierung des Projekts LOVe
Am 10.06.2026 fand die nächste Evaluierungsveranstaltung des deutsch-polnischen INTERREG-Projekts LOVe statt. Ziel war es, den aktuellen Projektstand vorzustellen und die bisherigen Ergebnisse gemeinsam mit den Projektpartnern und Gästen zu betrachten.
Neben unserer polnischen Partnerwerkstatt aus Świerzawa sowie Vertretern des Landkreises Złotoryja konnten wir auch eine Delegation des Sozialamtes Bautzen mit Amtsleiterin Frau Peggy Witschas begrüßen. Die hohe Beteiligung zeigte das große Interesse an den Projektinhalten und bisherigen Ergebnissen.
Nach der Begrüßung wurden die Werkstatt, das Projekt sowie die bisherigen Fortschritte vorgestellt. Einen besonderen Schwerpunkt bildete das Thema Bildung. Im Rahmen des Projekts werden drei neue Berufskompetenzprofile entwickelt und erprobt. Grundlage hierfür sind die Praxisbausteine – anerkannte Qualifizierungsbausteine für die berufliche Bildung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Herr Stefan Rau von der Fachstelle Praxisbausteine ergänzte die Präsentation mit seinem Fachwissen und stand für Fragen zur Verfügung.
Außerdem wurden die vielfältigen Aktivitäten des kulturellen Austauschs vorgestellt. Gemeinsame Workshops, Veranstaltungen und Exkursionen verdeutlichten die zahlreichen Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.
Die polnische Partnerwerkstatt präsentierte anschließend ihren Projektstand und eine digitale Lernplattform, die Menschen mit Behinderung künftig einen einfachen Zugang zu Bildungsangeboten ermöglichen soll. Auch die in Deutschland entwickelten Berufskompetenzprofile werden dort integriert.
Zum Abschluss nutzten einige Gäste die Gelegenheit, bei einem Rundgang die Werkstatt und ihre Arbeitsbereiche kennenzulernen.
Die Veranstaltung bot einen informativen Einblick in den aktuellen Stand des Projekts und machte die erfolgreiche deutsch-polnische Zusammenarbeit sichtbar. Wir bedanken uns bei unseren polnischen Partnern sowie allen Gästen für den konstruktiven Austausch.
Die Werkstatt auf dem Berufemarkt Kamenz 2026
Am 30. Mai 2026 nahm die Werkstatt für behinderte Menschen St. Michael erstmals am Berufemarkt Kamenz in der Sporthalle am Flugplatz teil. Ziel unseres Messeauftritts war es, die vielfältigen Angebote unserer Werkstatt einem breiten Publikum näherzubringen, über die Möglichkeiten der beruflichen Rehabilitation zu informieren und unser deutsch-polnisches INTERREG-Bildungsprojekt „LOVe – Labor Omnia Vincit“ vorzustellen.
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Fachmesse SACHSENBACK in Dresden
Am 20.04.2026 nahmen die Beschäftigten des Berufskompetenzprofils Servicegehilfe Bäckerei/Café an der Fachmesse SACHSENBACK in Dresden teil. Die Messe bot mit über 200 Ausstellern einen umfassenden Einblick in aktuelle Entwicklungen, Produkte, Technologien und Dienstleistungen des Bäcker- und Konditorenhandwerks sowie des Café- und Verkaufsbereichs. Darüber hinaus konnten praxisnahe Vorführungen und Fachpräsentationen besucht werden. Unsere Beschäftigten könnten dabei ihr berufliches Wissen erweitern und bekamen einen realistischen Einblick in moderne Arbeitsabläufe und Anforderungen der Branche. Insbesondere konnten sie neue Produkte, innovative Verkaufskonzepte sowie kundenorientierte Serviceangebote kennenlernen und diese mit den Inhalten ihres Berufskompetenzprofils verknüpfen. Der Messebesuch stellte einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Teilhabe dar. Durch den direkten Kontakt mit Fachbetrieben wurde die berufliche Orientierung gestärkt, die Motivation gefördert und das Verständnis für betriebliche Abläufe vertieft. Gleichzeitig bot die Messe unseren Beschäftigten vielfältige Möglichkeiten, soziale Kompetenzen, Kommunikationsfähigkeit und selbstständiges Auftreten in einem beruflichen Umfeld weiterzuentwickeln.
Herzlich willkommen auf der neuen Webseite der Klosterbäckerei und Cafés St. Michael
Wir freuen uns sehr, Ihnen unsere Klosterbäckerei und das Café St. Michael vorstellen zu dürfen. Mit diesen besonderen Orten möchten wir Ihnen einen lebendigen Einblick in unser Handwerk, unsere Angebote und unser Miteinander geben. Entdecken Sie unsere Backwaren, lernen Sie das Café als Ort der Begegnung kennen und werfen Sie einen Blick auf das, was uns wichtig ist. Schön, dass Sie da sind!
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Bildungskonferenz in Lauta – Inklusion gemeinsam gestalten
Am 18. März 2026 nahmen wir im Rahmen des INTERREG-Projekts „LOVe – Labor Omnia Vincit“ an der 9. Bildungskonferenz des Landkreises Bautzen in Lauta (OT Laubusch) teil. Unter dem Motto „Potentiale entfalten. Wege ebnen. Zukunft gestalten – Inklusion in der Berufsorientierung“ kamen zahlreiche Akteure aus Bildung, Wirtschaft, Verwaltung und Sozialwesen zusammen, um über Wege zu einer inklusiven Arbeitswelt zu diskutieren.
Ein besonderer Höhepunkt für uns war die Teilnahme am Marktplatz der Möglichkeiten. An unserem Informationsstand präsentierten wir das Projekt LOVe sowie die vielfältigen Bildungs- und Arbeitsangebote für Menschen mit Behinderung in unserer Werkstatt. Dabei konnten wir mit vielen Interessierten ins Gespräch kommen, wertvolle Kontakte knüpfen und neue Impulse für zukünftige Kooperationen gewinnen.
Die Fachvorträge beleuchteten unter anderem inklusive Berufsorientierung, Fördermöglichkeiten für Arbeitgeber sowie erfolgreiche Beispiele zur Integration junger Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf in Ausbildung und Beruf. Ziel der Konferenz war es, vorhandene Potenziale besser zu nutzen und so einen nachhaltigen Beitrag zur Fachkräftesicherung im Landkreis Bautzen zu leisten.
Ein weiterer Höhepunkt war der moderierte Erfahrungsaustausch am Ende der Veranstaltung, der von allen Beteiligten als besonders inspirierend und augenöffnend wahrgenommen wurde. Deutlich wurde: Alle Akteure verfolgen ein gemeinsames Ziel – mehr Teilhabe und Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt.
Fazit: Die Bildungskonferenz war für uns ein rundum gelungener Tag. Wir konnten unser Projekt und unsere Arbeit erfolgreich präsentieren, spannende Menschen kennenlernen und wichtige Netzwerke stärken. Die gewonnenen Kontakte und Impulse werden uns dabei helfen, inklusive Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten weiter auszubauen.
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Workshop in Polen: Kreativer Flaschengarten
Am 11. März 2026 startete unsere Gruppe bereits früh in den Tag. Um 7:15 Uhr machten sich sechs Werkstattbesucher, zwei Betreuer und drei Projektmitarbeiter auf den Weg nach Polen. Ziel war die Werkstatt im polnischen Świerzawa, wo ein Workshop zum Thema „Flaschengarten“ auf uns wartete.
Nach der herzlichen Begrüßung wurden wir zunächst mit einem traditionellen polnischen Osterfrühstück empfangen. Auf dem Tisch standen unter anderem Pastete, Backkartoffeln mit Hering und ein Gemüse-Kartoffelsalat. Anschließend hielt ein Werkstattmitarbeiter, der früher als Forstarbeiter tätig war, einen interessanten Vortrag über den Aufbau des Waldes. Dabei erklärte er die verschiedenen Schichten wie Baum-, Strauch- und Krautschicht sowie die wichtige Rolle des Waldbodens, in dem viele kleine Lebewesen für die Zersetzung von Pflanzenresten und neue Nährstoffe sorgen.
Danach ging es in eine Montagehalle der Werkstatt, in der bereits alles für unseren Workshop vorbereitet war. Jeder Teilnehmer bekam ein Glas, eine Pflanze und die nötigen Materialien. Schritt für Schritt wurde erklärt, wie ein Flaschengarten aufgebaut ist – von der Drainage über Erde bis hin zur Pflanze. Mit viel Freude gestalteten alle ihren eigenen kleinen Garten im Glas. Am Ende hatte jeder Teilnehmer einen schönen Flaschengarten geschaffen, den er als Erinnerung mit nach Hause nehmen durfte.
Nach der kreativen Arbeit wurden wir erneut mit traditionellen polnischen Ostergerichten verwöhnt. Besonders die saure Mehlsuppe mit reichhaltiger Wurstbeilage sorgte für neugierige Blicke und gute Stimmung. Nach Hauptgang und Dessert waren alle gut gestärkt.
Zum Abschluss erhielten wir noch einen kurzen Rundgang durch die Werkstatt, bevor wir gegen 14 Uhr die Rückreise antraten. Um 16 Uhr erreichten wir wieder unsere Werkstatt.
Fazit: Ein rundum gelungener Tag mit leckeren polnischen Spezialitäten, interessanten Einblicken in den Wald und einem kreativen Workshop. Wir freuen uns schon auf die nächste Begegnung.
Stammtisch mit Kitas und Altenpflegeeinrichtungen
Am 03. März 2026 fand in der WfbM St. Michael im Klostercafé in Panschwitz-Kukau der Stammtisch „Ein Tisch, viele Möglichkeiten“ statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Kitas, Altenpflegeeinrichtungen sowie sozialen Organisationen kamen zusammen, um sich über inklusive Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung auszutauschen.
Zu Beginn wurde das deutsch-polnische INTERREG-Projekt „LOVe – Labor Omnia Vincit“ vorgestellt, in dessen Rahmen das Treffen stattfand. Ziel ist es, neue Wege zu eröffnen, um Menschen mit Behinderung stärker in Arbeitsprozesse außerhalb der Werkstatt einzubinden – insbesondere in sozialen Einrichtungen wie Kitas oder Altenpflegeheimen.
Gemeinsam wurden unterschiedliche Möglichkeiten der Kooperation diskutiert. Neben Praktika und Außenarbeitsplätzen wurden auch Dienstleistungen der Werkstatt als wertvolle Unterstützung für soziale Einrichtungen hervorgehoben. Dazu zählen beispielsweise einfache Hausmeistertätigkeiten, handwerkliche Arbeiten, Reparaturen oder unterstützende Aufgaben im Alltag.
Fazit: Der Stammtisch „Ein Tisch, viele Möglichkeiten“ machte deutlich, wie groß das Interesse an inklusiver Zusammenarbeit in der Region ist. Persönliche Begegnungen und praktische Erfahrungen bilden die Grundlage für nachhaltige Kooperationen und den Abbau von Vorurteilen. Der Austausch soll daher fortgesetzt werden, um gemeinsam neue Perspektiven für Menschen mit Behinderung zu schaffen
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Herzlich willkommen auf der neuen Webseite der Mariensterner Lebensräume gGmbH!
Wir freuen uns sehr, Sie auf unserem neu gestalteten Internetauftritt begrüßen zu dürfen. Mit der neuen Webseite möchten wir Ihnen einen übersichtlichen, lebendigen und informativen Einblick in unsere Arbeit, unsere Angebote und unsere Haltung geben. Schauen Sie sich gerne um und lernen Sie die Mariensterner Lebensräume, die Menschen dahinter und das, was uns wichtig ist, näher kennen. Schön, dass Sie da sind!
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Workshop polnische Weihnachtsgerichte kochen in Świerzawa
Am 15.12.2025 machte sich unsere Werkstatt bereits um 7 Uhr morgens auf den Weg nach Świerzawa, um an einem Workshop zum Kochen polnischer Weihnachtsgerichte teilzunehmen. Die Begegnung fand im Rahmen des deutsch-polnischen INTERREG-Projekt LOVe (Labor Omnia Vincit) statt und wurde gemeinsam mit unserer Partnerwerkstatt vor Ort durchgeführt.
Gegen 9 Uhr wurden wir herzlich empfangen und mit einem leckeren Frühstück begrüßt. Gut gestärkt startete anschließend der Workshop, bei dem die Herstellung einer typisch polnischen Spezialität im Mittelpunkt stand: Piroggen (Pierogi).
Zu Beginn erhielten wir anhand einer kurzen Präsentation spannende Einblicke in die Geschichte und Tradition der beliebten Nudel-Teigtaschen. Danach ging es direkt in die Lehrküche, wo selbst Hand angelegt werden durfte. Nach gründlichem Händewaschen wurden der vorbereitete Nudelteig sowie die herzhaften und süßen Füllungen – Kartoffel-Quark und Quark – miteinander verarbeitet.
Zunächst wurde die Technik gezeigt, anschließend konnten alle Teilnehmenden selbst formen, füllen und kneten. Mit viel Geschick entstanden im Handumdrehen zahlreiche Piroggen, die bereit zum Kochen waren. Als Beilage wurden Zwiebeln geschnitten und in der Pfanne angebraten – der Duft allein machte schon Appetit.
Natürlich durften die fertigen Piroggen gemeinsam verkostet werden, und zusätzlich erhielt jeder ein kleines Paket der selbst hergestellten Teigtaschen für zu Hause. Parallel nutzten die Projektmitarbeitenden die Zeit für Gespräche über geplante Workshops und Veranstaltungen im Jahr 2026.
Der Workshop war geprägt von guter Stimmung, Austausch und viel Freude am gemeinsamen Tun – ein gelungener Tag, der die deutsch-polnische Zusammenarbeit einmal mehr lebendig werden ließ.
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Workshop Pfefferkuchen backen in der Klosterbäckerei
Am 04.12.2025 fand in der Klosterbäckerei St. Michael ein besonderer Workshop zum Thema Pfefferkuchenbacken statt. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des deutsch-polnischen INTERREG-Projekts LOVe (Labor Omnia Vincit) gemeinsam mit unserer Partnerwerkstatt aus Świerzawa durchgeführt.
Ab 9 Uhr startete der Tag mit einem gemeinsamen Frühstück, bei dem sich alle Teilnehmenden aus beiden Werkstätten, Betreuer sowie Projektmitarbeitern austauschen konnten. Anschließend begann der praktische Teil des Workshops: Der Teig war bereits von der Klosterbäckerei vorbereitet worden, und nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Pfefferkuchens sowie einer fachkundigen Anleitung ging es direkt ans Werk.
In Gruppenarbeit wurde der Teig ausgerollt, ausgestochen und auf zahlreiche Bleche verteilt. Mit viel Freude und Kreativität entstanden dabei wunderschöne Pfefferkuchen, die anschließend im Backofen gebacken wurden.
Zur Stärkung gab es ein Mittagessen, passend zur Vorweihnachtszeit: Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat. Am Nachmittag wurden die Pfefferkuchen liebevoll mit Zuckerglasur, Schokolade, Hagelzucker, Mandeln und bunten Perlen verziert.
Natürlich durfte jeder seine selbst gestalteten Kunstwerke mit nach Hause nehmen, um Familie und Freunde mit einem persönlichen, selbstgemachten Geschenk zu überraschen. Der Workshop bereitete allen sichtlich große Freude und war eine wunderbare Gelegenheit, gemeinsam die Vorweihnachtszeit einzuläuten.
Wir bedanken uns herzlich bei unseren polnischen Gästen sowie bei der Klosterbäckerei für die tolle Zusammenarbeit und diesen rundum gelungenen Tag.
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Adventsmarkt und Tag der offenen Tür
Der diesjährige Adventsmarkt und Tag der offenen Tür war wieder ein großer Erfolg. Am 30.11.2025 luden wir interessierte Gäste aus der Umgebung ein, um unsere Werkstatt zu besichtigen und sich gemeinsam auf die Adventszeit einzustimmen. Schon beim Betreten spürte man die besondere Stimmung: Die ganze Werkstatt war liebevoll geschmückt und mit den verschiedensten Ständen und Aktionen ausgestattet – überall gab es etwas zu entdecken.
Unsere Besucher konnten an vielen Bastelangeboten teilnehmen, Backwaren aus der Klosterbäckerei und regionale Spezialitäten genießen oder handgefertigte Keramik- und Wachsprodukte aus unserer Werkstatt erwerben. Auch ein regionaler Imker stellte seine Honigprodukte vor. Unser Tischler präsentierte nicht nur Holzwaren, sondern lud Groß und Klein zum Mitwerkeln ein. Dazu kamen Kaffeespezialitäten von Kaffeerené, Adventsgestecke vom ortsansässigen Blumeneck Elke Schmidt sowie handbemalte Weihnachtskugeln aus unserer polnischen Partnerwerkstatt.
Natürlich durfte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen: Kaffee, Kuchen und Stollen luden im Speiseraum zum Verweilen ein, während im Werkstatthof Glühwein, Punsch, Bratwurst und Fischsemmeln gereicht wurden. Für knusprige Pommes sorgte der Biobauernhof Wjesela, der sie direkt vor Ort aus frischen Kartoffeln zubereitete und damit nicht nur Kinderherzen höherschlagen ließ.
Ein ganz besonderes Highlight des Tages war das Krippenspiel, das wir in diesem Jahr im Sportraum der WfbM in zwei aufeinanderfolgenden Aufführungen darboten. Beide Vorstellungen waren bis auf den letzten Platz gefüllt – und die Reaktionen der Besucher sprachen für sich. Viele waren sichtlich berührt. Das Stück wurde gemeinsam mit unseren Werkstattbesuchern und der Grundschule Panschwitz-Kuckau gestaltet und zeigte gelebte Inklusion in einer Form, die schöner kaum sein kann.
Wir durften zudem einen besonderen Gast begrüßen: Landrat Udo Witschas besuchte gemeinsam mit seiner Ehefrau unseren Adventsmarkt, verschaffte sich einen Überblick über die Werkstatt und besuchten ebenfalls das Krippenspiel. Auch er zeigte sich beeindruckt und bedankte sich bei allen Mitwirkenden für diese anrührende Darbietung. Darüber hinaus betonte er, wie begeistert er vom umfangreichen Angebot des Adventsmarkts und vom vielfältigen Arbeitsalltag unserer Werkstatt war.
Neben vielen interessierten Bürgern, Eltern und Betreuern stellte sich auch in diesem Jahr wieder unser INTERREG-Projekt LOVe vor – und verwöhnte die Gäste mit frischen weihnachtlichen Smoothies. Zudem präsentierte sich die Ambulante Hilfe für Eltern und Kinder aus dem Epilepsiezentrum Kleinwachau und bot Einblicke in ihre Arbeit.
Insgesamt war es ein rundum gelungener Tag voller Begegnungen, guter Gespräche und schöner Erlebnisse. Wir konnten viele Besucher für unsere Werkstatt und unsere Arbeit begeistern – und sahen unzählige strahlende Gesichter. Genau dafür lohnt sich all der Aufwand, denn jedes Lächeln gibt ein Stück davon zurück, was wir investieren.
Zweiter Unternehmerstammtisch der WfbM St. Michael
Am 10. November 2025 fand der zweite Unternehmerstammtisch im Rahmen des deutsch-polnischen INTERREG-Projekts LOVe – Labor Omnia Vincit statt. Wie bereits beim ersten Treffen stand auch diesmal das Ziel im Mittelpunkt, Unternehmen für die Zusammenarbeit mit der Werkstatt für behinderte Menschen zu gewinnen, Potenziale sichtbar zu machen und neue Kooperationen anzustoßen.
Nach der Begrüßung der Gäste folgte eine Vorstellung der Werkstatt, des Projekts sowie der vielfältigen Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für Werkstattbesucher. Die einzelnen Arbeitsbereiche der Werkstatt und die Mitarbeitenden wurden vorgestellt, um einen praxisnahen Einblick in Leistungsfähigkeit und Angebotsvielfalt zu geben.
Ein besonderer Fokus lag auf gelungenen Beispielen der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Werkstatt. Vorgestellt wurde unter anderem die VITREA Schwedenstein Klinik in Pulsnitz, die erfolgreich einen Außenarbeitsplatz eingerichtet hat. Eine kurze persönliche Vorstellung von Frau Rentsch machte deutlich, wie gewinnbringend diese Kooperation für alle Beteiligten ist. Weitere Beispiele waren Praktikumsplätze bei der Bäckerei Ermer sowie im Restaurant Wjelbik.
Die Veranstaltung wurde zudem durch die Teilnahme wichtiger Vertreter aus Politik und Wirtschaft bereichert. Mit dabei waren Eric Weidner, Amtsleiter des Kreisentwicklungsamtes, sowie Torsten Schölzel. Ihre Präsenz unterstrich die Bedeutung des Austauschs zwischen Werkstatt, Wirtschaft und regionalen Entscheidungsträgern.
In angenehmer Atmosphäre entwickelten sich zahlreiche offene und konstruktive Gespräche, die ein stabiles Fundament für weitere Zusammenarbeit legten. Ziel bleibt es, künftig noch mehr Partnerschaften zu initiieren – zum Nutzen der regionalen Wirtschaft und vor allem zur Förderung beruflicher Perspektiven für Menschen mit
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Ein goldener Tag bei den Paralympischen Spielen in Polen
Am 09.10.2025 war es endlich wieder so weit: Unsere Mannschaft machte sich voller Vorfreude auf den Weg zu den diesjährigen Paralympischen Spielen nach Złotoryja in Polen. Die Veranstaltung findet jedes Jahr im Rahmen des deutsch-polnischen INTERREG-Projektes LOVE statt. Neben acht anderen Teams aus Polen und Tschechien durften auch wir erneut an den Start gehen.
Im letzten Jahr hatten wir noch im hinteren Teilnehmerfeld Platz genommen – doch das sollte sich diesmal ändern. Denn der Trainerstab rund um Gruppenleiter Thomas Ssuschke und Ferenc Lowaschi hatte die Zeit seit dem letzten Wettkampf intensiv genutzt: trainiert, gefeilt, motiviert – und das zahlte sich aus.
Wie gewohnt wurden wir herzlich empfangen. Nach einer kurzen Stärkung ging es direkt zur offiziellen Begrüßung aller Mannschaften. Lautstark, mit wehenden Bannern und Wimpeln, machten wir deutlich: Wir sind da und wir haben richtig Lust auf diesen Tag! Die Teampräsentation ist schließlich ein eigener Wertungsbestandteil – und da wollten wir gleich ein Ausrufezeichen setzen.
Dann hieß es: Aufwärmen! Gemeinsam mit allen Teams bildeten wir einen großen Kreis, in dem bei Musik getanzt, gelacht und kräftig die Muskeln gelockert wurden. Anschließend startete der sportliche Wettkampf: Medizinball-Weitwurf, Hockey-Slalom, Fußball-Zielschießen, Weitsprung, Parcourslauf, Basketballkörbe werfen und vieles mehr standen auf dem Programm.
Und dieses Jahr war klar: Wir müssen uns vor niemandem verstecken! In vielen Disziplinen führten wir die Ergebnislisten an – ein starker Auftritt unseres Teams. Doch ob es für das Treppchen reicht, wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Nach der sportlichen Anstrengung gab es für alle Athletinnen und Athleten ein kräftigendes Mittagessen – ein wohlverdienter Energieschub, bevor die Spannung zum Greifen nah wurde: die Siegerehrung. Mit jeder Mannschaft, die aufgerufen wurde, stieg die Aufregung. Dann war klar: Wir sind unter den Top 2! Und kurz darauf kam der Jubel: Wir haben gewonnen! Stolz nahmen wir den Pokal und den Hauptpreis entgegen – und ließen uns feiern.
Zurück in der WfbM wurden wir mit Begeisterung empfangen. Der Sieg bei den Paralympics war bereits unser zweiter großer Erfolg in Polen nach den gewonnenen Goldwaschmeisterschaften – ein starkes Zeichen, dass unsere Sportlerinnen und Sportler immer besser zusammenwachsen.
Wir bedanken uns herzlich bei den Organisatoren für die tolle Vorbereitung, die perfekte Durchführung und die offene Gastfreundschaft. Mit einem breiten Lächeln, einem Pokal in der Hand und einem lauten „Sport frei!“ beenden wir diesen besonderen Tag.
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Forstarbeit im Mittelpunkt der Messe „Jagd & Angeln“ in Leipzig
Die Jagd & Angeln in Leipzig zählt zu den größten Veranstaltungen rund um Natur, Jagd und Forstwirtschaft. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Bereich Forstarbeit.
Gezeigt wurden moderne Maschinen, Werkzeuge und Ausrüstungen für die professionelle Waldpflege. Zentrale Themen waren nachhaltige Forstwirtschaft, Klimaanpassung, Waldschutz und neue Technologien. Fachvorträge, Workshops und Live-Demonstrationen ergänzten das Messeangebot.
Auch traditionelle Arbeitsweisen kamen nicht zu kurz: Der Einsatz von Rückepferden zeigte eindrucksvoll, wie moderne und bewährte Methoden in der Forstwirtschaft zusammenwirken.
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Patronatsfest in der WfbM St. Michael
Am Dienstag, den 30. September, feierte die Werkstatt St. Michael ihr diesjähriges Patronatsfest. Den festlichen Auftakt bildete eine heilige Messe um 9 Uhr, die von Pater Johannes geleitet wurde. Im Mittelpunkt stand dabei der Schutzpatron und Namensgeber unserer Werkstatt – der heilige Erzengel Michael.
Nach der Messe begrüßte die Werkstattleiterin alle Besucherinnen und Besucher noch einmal offiziell in den Räumen der Werkstatt. Besonders herzlich hieß sie unsere polnischen Gäste aus Świerzawa willkommen, die im Rahmen des deutsch-polnischen INTERREG-Projektes LOVe an dem Fest teilnahmen. Sie stellte den Tagesablauf vor, der ganz im Zeichen unseres Patrons stand. Unter dem Motto „Sicherheitstag“ drehte sich alles um das Thema Schutz und Sicherheit.
Die Beschäftigten hatten die Gelegenheit, an zwei Stationen des Sicherheitsparcours der Firma 4safety teilzunehmen. Dort wurden auf spielerische und zugleich lehrreiche Weise verschiedene Aspekte der Arbeitssicherheit vermittelt.
Ein besonderes Highlight war der Besuch der beiden Bürgerpolizisten André Kober und Ilka Zschornak. Mit ihrem Polizeiauto sorgten sie für große Begeisterung. Sie stellten ihre Ausrüstung vor, beantworteten viele Fragen und ließen die Werkstattbeschäftigten sogar einmal auf dem Fahrersitz Platz nehmen.
Zum Mittag wartete ein kulinarischer Höhepunkt: selbstgemachte Pizza aus der Klosterbäckerei. Zusammen mit einem frischen Salat, wurde die Pizza im Rahmen des Berufskompetenzprofils „Servicegehilfe Bäckerei/Café“ unter Anleitung von Bildungsbegleiter Mario Eiselt in einer praktischen Übung vorbereitet.
Am Nachmittag konnten sich alle noch einmal mit frisch gemixten Smoothies stärken. Gegen 16 Uhr endete das Patronatsfest – ein Tag voller Freude, Gemeinschaft und wertvoller Erlebnisse. Glücklich und zufrieden gingen die Werkstattbeschäftigten nach Hause.
Ausflug zum MDR-Studio in Bautzen mit dem Rotary Club Kamenz
Am Samstag, den 06. September 2025, unternahmen acht Beschäftigte und Betreuer unserer Werkstatt einen spannenden Ausflug nach Bautzen. Gemeinsam mit Mitgliedern des Rotary Clubs Kamenz trafen wir uns um 9.00 Uhr vor dem MDR-Regionalstudio Bautzen.
Dort wurden wir von der Studioleiterin Bogna Koreng, bekannt als Moderatorin der sorbischen Fernsehsendung Wuhladko, empfangen. Sie führte uns durch die Räumlichkeiten und gab interessante Einblicke in die Arbeit des Mitteldeutschen Rundfunks. Besonders aufregend war es, eine Live-Aufnahme mitzuerleben und im Schnittraum zu sehen, wie Beiträge bearbeitet und Filme zusammengesetzt werden.
Im Anschluss nahm uns Ronald Juhnke (Mitglied des Rotary Clubs Kamenz) mit auf eine kleine Stadtführung durch Bautzen. Dabei erfuhren wir viel über die Geschichte und die Besonderheiten der Kreisstadt.
Zum Mittagessen ging es in den Alten Bierhof, wo wir die Eindrücke des Vormittags in gemütlicher Runde nachklingen ließen. Als Dankeschön überreichten wir eine handgefertigte Kerze aus unserer Werkstatt an die Mitglieder des Rotary Clubs Kamenz, die den Ausflug überhaupt erst möglich gemacht haben.
Gegen 14 Uhr endete ein abwechslungsreicher und erlebnisreicher Tag, der allen Beteiligten noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird.
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Klosterfest – ein Tag voller Begegnungen, Genuss und Kultur
Am 17. August 2025 hieß es wieder: Willkommen zum Klosterfest in Panschwitz-Kuckau! Rund um das Kloster herrschte bei strahlender Sommerstimmung ein buntes Treiben – mit vielen Begegnungen, kulinarischen Genüssen und abwechslungsreichem Programm. Hier stellte sich auch das deutsch-polnische INTERREG-Projekt LOVe vor und bot interessierten Gästen die Gelegenheit, sich über den bisherigen Projektverlauf, spannende Veranstaltungen und die nächsten Arbeitsschritte zu informieren.
Weitere Bereiche der Werkstatt für behinderte Menschen St. Michael waren ebenfalls vertreten. Für das leibliche Wohl sorgten die im Klosterkomplex ansässige Bäckerei und das Café. Mit frischem Brot, köstlichem Kuchen, knuspriger Pizza, erfrischendem Eis und einer großen Auswahl an Getränken war für jeden Geschmack etwas dabei. Die Stände waren den ganzen Tag über gut besucht und trugen zur einladenden und herzlichen Atmosphäre des Festes bei. Besonders beliebt war die in der Werkstatt handgefertigte Keramik, die viele Gäste begeisterte und schnell neue Besitzer fand.
Ein weiteres Highlight war die Präsentation unserer polnischen Partnerwerkstatt aus Świerzawa, die ihre bekannten „Bomkis“ mitgebracht hatte. Diese kunstvoll bemalten Weihnachtskugeln sind kleine Unikate, die frei von Hand mit festlichen Motiven verziert werden.
Natürlich hatte auch das Klosterfest selbst einiges zu bieten: Schon am Morgen lockte der große Regional- und Naturmarkt mit Leckerem und Schönem aus Garten, Feld und Wald. Der feierliche Gottesdienst in der Klosterkirche, zelebriert von Generalvikar Markus Kurzweil, setzte einen würdigen Auftakt. Am Nachmittag sorgten die Nachwuchstalente aus der Region mit der Show „Patente Talente“ für beste Unterhaltung, und auf der Naturbühne im Klostergarten gab es ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein. Den stimmungsvollen Abschluss bildete am frühen Abend die ökumenische Andacht mit Kräutersegnung – ein schöner Brauch zum Kräutersonntag, bei dem viele Gäste ihre Sträuße segnen ließen.
Alles in allem war es ein rundum gelungenes Fest – lebendig, herzlich und voller Begegnungen. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!
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Bildungsfahrt nach Pirna Sonnenstein
Zu einer Bildungsfahrt im Rahmen des Projektes Zeit.Zeichen! brachen am 26. April Betreute der WGMM auf. Ziel war die Gedenkstätte Pirna Sonnenstein. Dort war für uns eine Führung extra in leichter oder einfacher Sprache vorbereitet worden, damit Menschen mit Handicap die grausame und schwere Geschichte besser verstehen können. Mit Hilfe von Bildern und Begehungen in den ehemaligen Tötungsräumen bekamen wir eine leise Ahnung, wie zwischen 1939 und 1942 das Leben von mehr als 15 000 Menschen mit einer Beeinträchtigung hier in Pirna ein Ende fand. Die Bewohner waren sehr traurig und teilweise wütend. Niemand konnte verstehen, warum diese Menschen sterben mussten. „Sie haben ja nichts verbrochen.“ Das war die Aussage von manchen.
Wir danken sehr für das Engagement der Mitarbeiter der Gedenkstätte und für den gewährten Einblick in die Geschichte. Und natürlich geht unser Dank auch an die Projektmitarbeiter von Zeit.Zeichen!, die unermüdlich daran arbeiten, dass Menschen mit Handicap ihre Rechte kennenlernen und verteidigen!