Auf dem Bild tanzen Pfleger und Klienten zur Musik.

Wo Menschen wachsen
im Alltag, in Arbeit,
im Miteinander.

Neuigkeiten

25.06.2026 | Werkstatt

Treffen mit der IHK Dresden

Im Klostercafé begrüßten wir Linda Schild von der IHK Dresden zu einem gemeinsamen Austausch über mögliche Formen der Zusammenarbeit. Dabei stellten wir unsere Werkstatt sowie das INTERREG-Projekt LOVe – Labor Omnia Vincit vor und gaben Einblicke in unsere Arbeit zur Förderung beruflicher Teilhabe.

Ein Schwerpunkt des Gesprächs war die Gewinnung weiterer Praktikums- und Außenarbeitsplätze für Werkstattbesucherinnen und Werkstattbesucher sowie die Stärkung der Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Außerdem tauschten wir uns über unseren Unternehmerstammtisch aus und besprachen mögliche Kooperationen, die Unternehmen und Werkstatt künftig noch besser miteinander vernetzen können.

Zum Abschluss erhielt Frau Schild eine Führung durch unsere Werkstatt und konnte sich vor Ort ein Bild von den verschiedenen Arbeitsbereichen machen. Mit vielen neuen Eindrücken und Ideen verabschiedeten wir uns und vereinbarten, den Austausch fortzusetzen und gemeinsame Möglichkeiten weiter zu prüfen.

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21.06.2026 | Werkstatt

Klosterfest in Panschwitz-Kuckau

Am 21. Juni fand bei hochsommerlichen Temperaturen das traditionelle Klosterfest im Hof des Klosters St. Marienstern statt. Auch wenn die sommerliche Hitze für einen etwas geringeren Besucherandrang sorgte, war es ein rundum gelungener Nachmittag in angenehmer Atmosphäre.

Im Rahmen unseres deutsch-polnischen INTERREG-Projekts LOVe (Labor Omnia Vincit) wurde das Projekt den Gästen vorgestellt. Interessierte konnten sich über Inhalte und Fortschritte informieren und mit unseren Mitarbeitenden ins Gespräch kommen. Auch unsere polnischen Projektpartner waren vor Ort und erlebten gemeinsam mit uns das Fest, probierten regionale Spezialitäten und entdeckten handwerkliche Angebote aus der Region.

Die Werkstatt war ebenfalls stark vertreten: Unsere Mitarbeiter boten Produkte aus den Bereichen Keramik, Kerzen und Tischlerei an. Besonders beliebt waren auch die frisch gebackenen Backwaren aus der Klosterbäckerei, die als Arbeitsbereich der Werkstatt einigen Beschäftigten einen Außenarbeitsplatz bietet.

Insgesamt war es ein schönes Fest, das einmal mehr gezeigt hat, wie wertvoll Begegnungen, Austausch und gemeinsames Erleben sind.

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18.06.2026 | Werkstatt

Goldwaschen in Polen

Im Rahmen unseres deutsch-polnischen INTERREG-Projekts LOVe (Labor Omnia Vincit) nahmen wir am 18.06.2026 an den Goldwaschmeisterschaften in Wojcieszyn (Polen) teil. Der Tag war für unsere Werkstattbesucher ein besonderes Erlebnis voller Teamgeist und gemeinsamer Freude.

Schon vor der offiziellen Begrüßung bereiteten unsere Beschäftigten mit viel Engagement das Lager für das Goldschürfen vor. Dieser kreative Wettbewerbsteil wurde in diesem Jahr erstmals gesondert bewertet und bot viel Raum für eigene Ideen.

Nach der Begrüßung begann der Tag mit dem „Sheriffslauf“, bei dem unsere Werkstattbesucher Kraft, Ausdauer und Teamarbeit unter Beweis stellten. Anschließend folgte der Höhepunkt: das Goldwaschen. Mit viel Geduld und Geschick konnten unsere zwei Teilnehmer jeweils 6 von 8 Goldnuggets schürfen – ein starkes Ergebnis.

Nach einer gemeinsamen Mittagspause fand die Siegerehrung statt. Auch wenn wir den ersten Platz in diesem Jahr nicht verteidigen konnten, sind wir sehr stolz auf die Leistung unserer Beschäftigten und gratulieren den Gewinnern herzlich.

Wir freuen uns schon jetzt darauf, im nächsten Jahr erneut teilzunehmen. Die Begegnungen im Rahmen unseres Projekts zeigen immer wieder, wie wertvoll der Austausch und die gemeinsamen Erlebnisse für alle Beteiligten sind.

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11.06.2026 | Werkstatt

Evaluierung des Projekts LOVe

Am 10.06.2026 fand die nächste Evaluierungsveranstaltung des deutsch-polnischen INTERREG-Projekts LOVe statt. Ziel war es, den aktuellen Projektstand vorzustellen und die bisherigen Ergebnisse gemeinsam mit den Projektpartnern und Gästen zu betrachten.

Neben unserer polnischen Partnerwerkstatt aus Świerzawa sowie Vertretern des Landkreises Złotoryja konnten wir auch eine Delegation des Sozialamtes Bautzen mit Amtsleiterin Frau Peggy Witschas begrüßen. Die hohe Beteiligung zeigte das große Interesse an den Projektinhalten und bisherigen Ergebnissen.

Nach der Begrüßung wurden die Werkstatt, das Projekt sowie die bisherigen Fortschritte vorgestellt. Einen besonderen Schwerpunkt bildete das Thema Bildung. Im Rahmen des Projekts werden drei neue Berufskompetenzprofile entwickelt und erprobt. Grundlage hierfür sind die Praxisbausteine – anerkannte Qualifizierungsbausteine für die berufliche Bildung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Herr Stefan Rau von der Fachstelle Praxisbausteine ergänzte die Präsentation mit seinem Fachwissen und stand für Fragen zur Verfügung.

Außerdem wurden die vielfältigen Aktivitäten des kulturellen Austauschs vorgestellt. Gemeinsame Workshops, Veranstaltungen und Exkursionen verdeutlichten die zahlreichen Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Die polnische Partnerwerkstatt präsentierte anschließend ihren Projektstand und eine digitale Lernplattform, die Menschen mit Behinderung künftig einen einfachen Zugang zu Bildungsangeboten ermöglichen soll. Auch die in Deutschland entwickelten Berufskompetenzprofile werden dort integriert.

Zum Abschluss nutzten einige Gäste die Gelegenheit, bei einem Rundgang die Werkstatt und ihre Arbeitsbereiche kennenzulernen.

Die Veranstaltung bot einen informativen Einblick in den aktuellen Stand des Projekts und machte die erfolgreiche deutsch-polnische Zusammenarbeit sichtbar. Wir bedanken uns bei unseren polnischen Partnern sowie allen Gästen für den konstruktiven Austausch.

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02.06.2026 | Werkstatt

Die Werkstatt auf dem Berufemarkt Kamenz 2026

Am 30. Mai 2026 nahm die Werkstatt für behinderte Menschen St. Michael erstmals am Berufemarkt Kamenz in der Sporthalle am Flugplatz teil. Ziel unseres Messeauftritts war es, die vielfältigen Angebote unserer Werkstatt einem breiten Publikum näherzubringen, über die Möglichkeiten der beruflichen Rehabilitation zu informieren und unser deutsch-polnisches INTERREG-Bildungsprojekt „LOVe – Labor Omnia Vincit“ vorzustellen.

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21.05.2026 | Werkstatt

Grillmeisterschaften – Teamgeist, Genuss und ein erster Platz

Am 21. Mai 2026 nahmen wir mit einer gut gelaunten Gruppe von Werkstattbesuchern an den diesjährigen deutsch-polnischen Grillmeisterschaften in Polen teil. Bei schönstem Wetter wurden wir herzlich von unseren Projektpartnern empfangen und starteten motiviert in den gemeinsamen Tag.

Nach der Begrüßung wurden die Arbeitsplätze ausgelost und es begann der Wettbewerb. Die Zutaten wurden vom Veranstalter gestellt, sodass für alle die gleichen Bedingungen galten. Unser Team hatte sich in diesem Jahr das Thema „Orient – 1001 Nacht“ gewählt. Passend dazu wurden die Tischdekoration und die Präsentation der Speisen gestaltet. Einige Werkstattbesucher schlüpften bei der Vorstellung sogar in passende Kostüme und sorgten damit für einen besonderen Blickfang.

Mit viel Kreativität, Teamgeist und Freude entstanden abwechslungsreiche Grillgerichte, die anschließend von einer Jury bewertet wurden. Diese setzte sich aus jeweils einer Person der teilnehmenden Werkstätten zusammen. Unser orientalisches Gesamtkonzept und die zubereiteten Speisen konnten überzeugen – am Ende durften wir uns über den ersten Platz freuen.

Ein herzlicher Dank gilt unseren Betreuern Herrn Freier, Herr Sszuschke und Frau Koppatsch, die das Team mit viel Engagement unterstützt und einen großen Anteil an diesem schönen Erfolg hatten.

Die Grillmeisterschaften waren ein rundum gelungenes Erlebnis voller Begegnung, Freude und gemeinsamer Momente. Sie stärkten den Zusammenhalt innerhalb unserer Gruppe und die deutsch-polnische Partnerschaft im INTERREG-Projekt LOVe.

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20.04.2026 | Werkstatt

Fachmesse SACHSENBACK in Dresden

Am 20.04.2026 nahmen die Beschäftigten des Berufskompetenzprofils Servicegehilfe Bäckerei/Café an der Fachmesse SACHSENBACK in Dresden teil. Die Messe bot mit über 200 Ausstellern einen umfassenden Einblick in aktuelle Entwicklungen, Produkte, Technologien und Dienstleistungen des Bäcker- und Konditorenhandwerks sowie des Café- und Verkaufsbereichs. Darüber hinaus konnten praxisnahe Vorführungen und Fachpräsentationen besucht werden. Unsere Beschäftigten könnten dabei ihr berufliches Wissen erweitern und bekamen einen realistischen Einblick in moderne Arbeitsabläufe und Anforderungen der Branche. Insbesondere konnten sie neue Produkte, innovative Verkaufskonzepte sowie kundenorientierte Serviceangebote kennenlernen und diese mit den Inhalten ihres Berufskompetenzprofils verknüpfen. Der Messebesuch stellte einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Teilhabe dar. Durch den direkten Kontakt mit Fachbetrieben wurde die berufliche Orientierung gestärkt, die Motivation gefördert und das Verständnis für betriebliche Abläufe vertieft. Gleichzeitig bot die Messe unseren Beschäftigten vielfältige Möglichkeiten, soziale Kompetenzen, Kommunikationsfähigkeit und selbstständiges Auftreten in einem beruflichen Umfeld weiterzuentwickeln.

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30.03.2026 | Klosterbäckerei & Café St. Michael

Herzlich willkommen auf der neuen Webseite der Klosterbäckerei und Cafés St. Michael

Wir freuen uns sehr, Ihnen unsere Klosterbäckerei und das Café St. Michael vorstellen zu dürfen. Mit diesen besonderen Orten möchten wir Ihnen einen lebendigen Einblick in unser Handwerk, unsere Angebote und unser Miteinander geben. Entdecken Sie unsere Backwaren, lernen Sie das Café als Ort der Begegnung kennen und werfen Sie einen Blick auf das, was uns wichtig ist. Schön, dass Sie da sind!

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18.03.2026 | Werkstatt

Bildungskonferenz in Lauta – Inklusion gemeinsam gestalten

Am 18. März 2026 nahmen wir im Rahmen des INTERREG-Projekts „LOVe – Labor Omnia Vincit“ an der 9. Bildungskonferenz des Landkreises Bautzen in Lauta (OT Laubusch) teil. Unter dem Motto „Potentiale entfalten. Wege ebnen. Zukunft gestalten – Inklusion in der Berufsorientierung“ kamen zahlreiche Akteure aus Bildung, Wirtschaft, Verwaltung und Sozialwesen zusammen, um über Wege zu einer inklusiven Arbeitswelt zu diskutieren.

Ein besonderer Höhepunkt für uns war die Teilnahme am Marktplatz der Möglichkeiten. An unserem Informationsstand präsentierten wir das Projekt LOVe sowie die vielfältigen Bildungs- und Arbeitsangebote für Menschen mit Behinderung in unserer Werkstatt. Dabei konnten wir mit vielen Interessierten ins Gespräch kommen, wertvolle Kontakte knüpfen und neue Impulse für zukünftige Kooperationen gewinnen.

Die Fachvorträge beleuchteten unter anderem inklusive Berufsorientierung, Fördermöglichkeiten für Arbeitgeber sowie erfolgreiche Beispiele zur Integration junger Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf in Ausbildung und Beruf. Ziel der Konferenz war es, vorhandene Potenziale besser zu nutzen und so einen nachhaltigen Beitrag zur Fachkräftesicherung im Landkreis Bautzen zu leisten.

Ein weiterer Höhepunkt war der moderierte Erfahrungsaustausch am Ende der Veranstaltung, der von allen Beteiligten als besonders inspirierend und augenöffnend wahrgenommen wurde. Deutlich wurde: Alle Akteure verfolgen ein gemeinsames Ziel – mehr Teilhabe und Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt.

Fazit: Die Bildungskonferenz war für uns ein rundum gelungener Tag. Wir konnten unser Projekt und unsere Arbeit erfolgreich präsentieren, spannende Menschen kennenlernen und wichtige Netzwerke stärken. Die gewonnenen Kontakte und Impulse werden uns dabei helfen, inklusive Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten weiter auszubauen.

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16.03.2026 | Werkstatt

Workshop in Polen: Kreativer Flaschengarten

Am 11. März 2026 startete unsere Gruppe bereits früh in den Tag. Um 7:15 Uhr machten sich sechs Werkstattbesucher, zwei Betreuer und drei Projektmitarbeiter auf den Weg nach Polen. Ziel war die Werkstatt im polnischen Świerzawa, wo ein Workshop zum Thema „Flaschengarten“ auf uns wartete.

Nach der herzlichen Begrüßung wurden wir zunächst mit einem traditionellen polnischen Osterfrühstück empfangen. Auf dem Tisch standen unter anderem Pastete, Backkartoffeln mit Hering und ein Gemüse-Kartoffelsalat. Anschließend hielt ein Werkstattmitarbeiter, der früher als Forstarbeiter tätig war, einen interessanten Vortrag über den Aufbau des Waldes. Dabei erklärte er die verschiedenen Schichten wie Baum-, Strauch- und Krautschicht sowie die wichtige Rolle des Waldbodens, in dem viele kleine Lebewesen für die Zersetzung von Pflanzenresten und neue Nährstoffe sorgen.

Danach ging es in eine Montagehalle der Werkstatt, in der bereits alles für unseren Workshop vorbereitet war. Jeder Teilnehmer bekam ein Glas, eine Pflanze und die nötigen Materialien. Schritt für Schritt wurde erklärt, wie ein Flaschengarten aufgebaut ist – von der Drainage über Erde bis hin zur Pflanze. Mit viel Freude gestalteten alle ihren eigenen kleinen Garten im Glas. Am Ende hatte jeder Teilnehmer einen schönen Flaschengarten geschaffen, den er als Erinnerung mit nach Hause nehmen durfte.

Nach der kreativen Arbeit wurden wir erneut mit traditionellen polnischen Ostergerichten verwöhnt. Besonders die saure Mehlsuppe mit reichhaltiger Wurstbeilage sorgte für neugierige Blicke und gute Stimmung. Nach Hauptgang und Dessert waren alle gut gestärkt.

Zum Abschluss erhielten wir noch einen kurzen Rundgang durch die Werkstatt, bevor wir gegen 14 Uhr die Rückreise antraten. Um 16 Uhr erreichten wir wieder unsere Werkstatt.

Fazit: Ein rundum gelungener Tag mit leckeren polnischen Spezialitäten, interessanten Einblicken in den Wald und einem kreativen Workshop. Wir freuen uns schon auf die nächste Begegnung.

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03.03.2026 | Werkstatt

Stammtisch mit Kitas und Altenpflegeeinrichtungen

Am 03. März 2026 fand in der WfbM St. Michael im Klostercafé in Panschwitz-Kukau der Stammtisch „Ein Tisch, viele Möglichkeiten“ statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Kitas, Altenpflegeeinrichtungen sowie sozialen Organisationen kamen zusammen, um sich über inklusive Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung auszutauschen.

Zu Beginn wurde das deutsch-polnische INTERREG-Projekt „LOVe – Labor Omnia Vincit“ vorgestellt, in dessen Rahmen das Treffen stattfand. Ziel ist es, neue Wege zu eröffnen, um Menschen mit Behinderung stärker in Arbeitsprozesse außerhalb der Werkstatt einzubinden – insbesondere in sozialen Einrichtungen wie Kitas oder Altenpflegeheimen.

Gemeinsam wurden unterschiedliche Möglichkeiten der Kooperation diskutiert. Neben Praktika und Außenarbeitsplätzen wurden auch Dienstleistungen der Werkstatt als wertvolle Unterstützung für soziale Einrichtungen hervorgehoben. Dazu zählen beispielsweise einfache Hausmeistertätigkeiten, handwerkliche Arbeiten, Reparaturen oder unterstützende Aufgaben im Alltag.

Fazit: Der Stammtisch „Ein Tisch, viele Möglichkeiten“ machte deutlich, wie groß das Interesse an inklusiver Zusammenarbeit in der Region ist. Persönliche Begegnungen und praktische Erfahrungen bilden die Grundlage für nachhaltige Kooperationen und den Abbau von Vorurteilen. Der Austausch soll daher fortgesetzt werden, um gemeinsam neue Perspektiven für Menschen mit Behinderung zu schaffen

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14.01.2026 | Allgemein

Herzlich willkommen auf der neuen Webseite der Mariensterner Lebensräume gGmbH!

Wir freuen uns sehr, Sie auf unserem neu gestalteten Internetauftritt begrüßen zu dürfen. Mit der neuen Webseite möchten wir Ihnen einen übersichtlichen, lebendigen und informativen Einblick in unsere Arbeit, unsere Angebote und unsere Haltung geben. Schauen Sie sich gerne um und lernen Sie die Mariensterner Lebensräume, die Menschen dahinter und das, was uns wichtig ist, näher kennen. Schön, dass Sie da sind!

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15.12.2025 | Werkstatt

Workshop polnische Weihnachtsgerichte kochen in Świerzawa

Am 15.12.2025 machte sich unsere Werkstatt bereits um 7 Uhr morgens auf den Weg nach Świerzawa, um an einem Workshop zum Kochen polnischer Weihnachtsgerichte teilzunehmen. Die Begegnung fand im Rahmen des deutsch-polnischen INTERREG-Projekt LOVe (Labor Omnia Vincit) statt und wurde gemeinsam mit unserer Partnerwerkstatt vor Ort durchgeführt.

Gegen 9 Uhr wurden wir herzlich empfangen und mit einem leckeren Frühstück begrüßt. Gut gestärkt startete anschließend der Workshop, bei dem die Herstellung einer typisch polnischen Spezialität im Mittelpunkt stand: Piroggen (Pierogi).

Zu Beginn erhielten wir anhand einer kurzen Präsentation spannende Einblicke in die Geschichte und Tradition der beliebten Nudel-Teigtaschen. Danach ging es direkt in die Lehrküche, wo selbst Hand angelegt werden durfte. Nach gründlichem Händewaschen wurden der vorbereitete Nudelteig sowie die herzhaften und süßen Füllungen – Kartoffel-Quark und Quark – miteinander verarbeitet.

Zunächst wurde die Technik gezeigt, anschließend konnten alle Teilnehmenden selbst formen, füllen und kneten. Mit viel Geschick entstanden im Handumdrehen zahlreiche Piroggen, die bereit zum Kochen waren. Als Beilage wurden Zwiebeln geschnitten und in der Pfanne angebraten – der Duft allein machte schon Appetit.

Natürlich durften die fertigen Piroggen gemeinsam verkostet werden, und zusätzlich erhielt jeder ein kleines Paket der selbst hergestellten Teigtaschen für zu Hause. Parallel nutzten die Projektmitarbeitenden die Zeit für Gespräche über geplante Workshops und Veranstaltungen im Jahr 2026.

Der Workshop war geprägt von guter Stimmung, Austausch und viel Freude am gemeinsamen Tun – ein gelungener Tag, der die deutsch-polnische Zusammenarbeit einmal mehr lebendig werden ließ.

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04.12.2025 | Werkstatt

Workshop Pfefferkuchen backen in der Klosterbäckerei

Am 04.12.2025 fand in der Klosterbäckerei St. Michael ein besonderer Workshop zum Thema Pfefferkuchenbacken statt. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des deutsch-polnischen INTERREG-Projekts LOVe (Labor Omnia Vincit) gemeinsam mit unserer Partnerwerkstatt aus Świerzawa durchgeführt.

Ab 9 Uhr startete der Tag mit einem gemeinsamen Frühstück, bei dem sich alle Teilnehmenden aus beiden Werkstätten, Betreuer sowie Projektmitarbeitern austauschen konnten. Anschließend begann der praktische Teil des Workshops: Der Teig war bereits von der Klosterbäckerei vorbereitet worden, und nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Pfefferkuchens sowie einer fachkundigen Anleitung ging es direkt ans Werk.

In Gruppenarbeit wurde der Teig ausgerollt, ausgestochen und auf zahlreiche Bleche verteilt. Mit viel Freude und Kreativität entstanden dabei wunderschöne Pfefferkuchen, die anschließend im Backofen gebacken wurden.

Zur Stärkung gab es ein Mittagessen, passend zur Vorweihnachtszeit: Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat. Am Nachmittag wurden die Pfefferkuchen liebevoll mit Zuckerglasur, Schokolade, Hagelzucker, Mandeln und bunten Perlen verziert.

Natürlich durfte jeder seine selbst gestalteten Kunstwerke mit nach Hause nehmen, um Familie und Freunde mit einem persönlichen, selbstgemachten Geschenk zu überraschen. Der Workshop bereitete allen sichtlich große Freude und war eine wunderbare Gelegenheit, gemeinsam die Vorweihnachtszeit einzuläuten.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren polnischen Gästen sowie bei der Klosterbäckerei für die tolle Zusammenarbeit und diesen rundum gelungenen Tag.

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30.11.2025 | Werkstatt

Adventsmarkt und Tag der offenen Tür

Der diesjährige Adventsmarkt und Tag der offenen Tür war wieder ein großer Erfolg. Am 30.11.2025 luden wir interessierte Gäste aus der Umgebung ein, um unsere Werkstatt zu besichtigen und sich gemeinsam auf die Adventszeit einzustimmen. Schon beim Betreten spürte man die besondere Stimmung: Die ganze Werkstatt war liebevoll geschmückt und mit den verschiedensten Ständen und Aktionen ausgestattet – überall gab es etwas zu entdecken.

Unsere Besucher konnten an vielen Bastelangeboten teilnehmen, Backwaren aus der Klosterbäckerei und regionale Spezialitäten genießen oder handgefertigte Keramik- und Wachsprodukte aus unserer Werkstatt erwerben. Auch ein regionaler Imker stellte seine Honigprodukte vor. Unser Tischler präsentierte nicht nur Holzwaren, sondern lud Groß und Klein zum Mitwerkeln ein. Dazu kamen Kaffeespezialitäten von Kaffeerené, Adventsgestecke vom ortsansässigen Blumeneck Elke Schmidt sowie handbemalte Weihnachtskugeln aus unserer polnischen Partnerwerkstatt.

Natürlich durfte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen: Kaffee, Kuchen und Stollen luden im Speiseraum zum Verweilen ein, während im Werkstatthof Glühwein, Punsch, Bratwurst und Fischsemmeln gereicht wurden. Für knusprige Pommes sorgte der Biobauernhof Wjesela, der sie direkt vor Ort aus frischen Kartoffeln zubereitete und damit nicht nur Kinderherzen höherschlagen ließ.

Ein ganz besonderes Highlight des Tages war das Krippenspiel, das wir in diesem Jahr im Sportraum der WfbM in zwei aufeinanderfolgenden Aufführungen darboten. Beide Vorstellungen waren bis auf den letzten Platz gefüllt – und die Reaktionen der Besucher sprachen für sich. Viele waren sichtlich berührt. Das Stück wurde gemeinsam mit unseren Werkstattbesuchern und der Grundschule Panschwitz-Kuckau gestaltet und zeigte gelebte Inklusion in einer Form, die schöner kaum sein kann.

Wir durften zudem einen besonderen Gast begrüßen: Landrat Udo Witschas besuchte gemeinsam mit seiner Ehefrau unseren Adventsmarkt, verschaffte sich einen Überblick über die Werkstatt und besuchten ebenfalls das Krippenspiel. Auch er zeigte sich beeindruckt und bedankte sich bei allen Mitwirkenden für diese anrührende Darbietung. Darüber hinaus betonte er, wie begeistert er vom umfangreichen Angebot des Adventsmarkts und vom vielfältigen Arbeitsalltag unserer Werkstatt war.

Neben vielen interessierten Bürgern, Eltern und Betreuern stellte sich auch in diesem Jahr wieder unser INTERREG-Projekt LOVe vor – und verwöhnte die Gäste mit frischen weihnachtlichen Smoothies. Zudem präsentierte sich die Ambulante Hilfe für Eltern und Kinder aus dem Epilepsiezentrum Kleinwachau und bot Einblicke in ihre Arbeit.

Insgesamt war es ein rundum gelungener Tag voller Begegnungen, guter Gespräche und schöner Erlebnisse. Wir konnten viele Besucher für unsere Werkstatt und unsere Arbeit begeistern – und sahen unzählige strahlende Gesichter. Genau dafür lohnt sich all der Aufwand, denn jedes Lächeln gibt ein Stück davon zurück, was wir investieren.

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10.11.2025 | Werkstatt

Zweiter Unternehmerstammtisch der WfbM St. Michael

Am 10. November 2025 fand der zweite Unternehmerstammtisch im Rahmen des deutsch-polnischen INTERREG-Projekts LOVe – Labor Omnia Vincit statt. Wie bereits beim ersten Treffen stand auch diesmal das Ziel im Mittelpunkt, Unternehmen für die Zusammenarbeit mit der Werkstatt für behinderte Menschen zu gewinnen, Potenziale sichtbar zu machen und neue Kooperationen anzustoßen.

Nach der Begrüßung der Gäste folgte eine Vorstellung der Werkstatt, des Projekts sowie der vielfältigen Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für Werkstattbesucher. Die einzelnen Arbeitsbereiche der Werkstatt und die Mitarbeitenden wurden vorgestellt, um einen praxisnahen Einblick in Leistungsfähigkeit und Angebotsvielfalt zu geben.

Ein besonderer Fokus lag auf gelungenen Beispielen der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Werkstatt. Vorgestellt wurde unter anderem die VITREA Schwedenstein Klinik in Pulsnitz, die erfolgreich einen Außenarbeitsplatz eingerichtet hat. Eine kurze persönliche Vorstellung von Frau Rentsch machte deutlich, wie gewinnbringend diese Kooperation für alle Beteiligten ist. Weitere Beispiele waren Praktikumsplätze bei der Bäckerei Ermer sowie im Restaurant Wjelbik.

Die Veranstaltung wurde zudem durch die Teilnahme wichtiger Vertreter aus Politik und Wirtschaft bereichert. Mit dabei waren Eric Weidner, Amtsleiter des Kreisentwicklungsamtes, sowie Torsten Schölzel. Ihre Präsenz unterstrich die Bedeutung des Austauschs zwischen Werkstatt, Wirtschaft und regionalen Entscheidungsträgern.

In angenehmer Atmosphäre entwickelten sich zahlreiche offene und konstruktive Gespräche, die ein stabiles Fundament für weitere Zusammenarbeit legten. Ziel bleibt es, künftig noch mehr Partnerschaften zu initiieren – zum Nutzen der regionalen Wirtschaft und vor allem zur Förderung beruflicher Perspektiven für Menschen mit

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09.10.2025 | Werkstatt

Ein goldener Tag bei den Paralympischen Spielen in Polen

Am 09.10.2025 war es endlich wieder so weit: Unsere Mannschaft machte sich voller Vorfreude auf den Weg zu den diesjährigen Paralympischen Spielen nach Złotoryja in Polen. Die Veranstaltung findet jedes Jahr im Rahmen des deutsch-polnischen INTERREG-Projektes LOVE statt. Neben acht anderen Teams aus Polen und Tschechien durften auch wir erneut an den Start gehen.

Im letzten Jahr hatten wir noch im hinteren Teilnehmerfeld Platz genommen – doch das sollte sich diesmal ändern. Denn der Trainerstab rund um Gruppenleiter Thomas Ssuschke und Ferenc Lowaschi hatte die Zeit seit dem letzten Wettkampf intensiv genutzt: trainiert, gefeilt, motiviert – und das zahlte sich aus.

Wie gewohnt wurden wir herzlich empfangen. Nach einer kurzen Stärkung ging es direkt zur offiziellen Begrüßung aller Mannschaften. Lautstark, mit wehenden Bannern und Wimpeln, machten wir deutlich: Wir sind da und wir haben richtig Lust auf diesen Tag! Die Teampräsentation ist schließlich ein eigener Wertungsbestandteil – und da wollten wir gleich ein Ausrufezeichen setzen.

Dann hieß es: Aufwärmen! Gemeinsam mit allen Teams bildeten wir einen großen Kreis, in dem bei Musik getanzt, gelacht und kräftig die Muskeln gelockert wurden. Anschließend startete der sportliche Wettkampf: Medizinball-Weitwurf, Hockey-Slalom, Fußball-Zielschießen, Weitsprung, Parcourslauf, Basketballkörbe werfen und vieles mehr standen auf dem Programm.

Und dieses Jahr war klar: Wir müssen uns vor niemandem verstecken! In vielen Disziplinen führten wir die Ergebnislisten an – ein starker Auftritt unseres Teams. Doch ob es für das Treppchen reicht, wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.

Nach der sportlichen Anstrengung gab es für alle Athletinnen und Athleten ein kräftigendes Mittagessen – ein wohlverdienter Energieschub, bevor die Spannung zum Greifen nah wurde: die Siegerehrung. Mit jeder Mannschaft, die aufgerufen wurde, stieg die Aufregung. Dann war klar: Wir sind unter den Top 2! Und kurz darauf kam der Jubel: Wir haben gewonnen! Stolz nahmen wir den Pokal und den Hauptpreis entgegen – und ließen uns feiern.

Zurück in der WfbM wurden wir mit Begeisterung empfangen. Der Sieg bei den Paralympics war bereits unser zweiter großer Erfolg in Polen nach den gewonnenen Goldwaschmeisterschaften – ein starkes Zeichen, dass unsere Sportlerinnen und Sportler immer besser zusammenwachsen.

Wir bedanken uns herzlich bei den Organisatoren für die tolle Vorbereitung, die perfekte Durchführung und die offene Gastfreundschaft. Mit einem breiten Lächeln, einem Pokal in der Hand und einem lauten „Sport frei!“ beenden wir diesen besonderen Tag.

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06.10.2025 | Werkstatt

Forstarbeit im Mittelpunkt der Messe „Jagd & Angeln“ in Leipzig

Die Jagd & Angeln in Leipzig zählt zu den größten Veranstaltungen rund um Natur, Jagd und Forstwirtschaft. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Bereich Forstarbeit.

Gezeigt wurden moderne Maschinen, Werkzeuge und Ausrüstungen für die professionelle Waldpflege. Zentrale Themen waren nachhaltige Forstwirtschaft, Klimaanpassung, Waldschutz und neue Technologien. Fachvorträge, Workshops und Live-Demonstrationen ergänzten das Messeangebot.

Auch traditionelle Arbeitsweisen kamen nicht zu kurz: Der Einsatz von Rückepferden zeigte eindrucksvoll, wie moderne und bewährte Methoden in der Forstwirtschaft zusammenwirken.

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06.10.2025 | Werkstatt

Patronatsfest in der WfbM St. Michael

Am Dienstag, den 30. September, feierte die Werkstatt St. Michael ihr diesjähriges Patronatsfest. Den festlichen Auftakt bildete eine heilige Messe um 9 Uhr, die von Pater Johannes geleitet wurde. Im Mittelpunkt stand dabei der Schutzpatron und Namensgeber unserer Werkstatt – der heilige Erzengel Michael.

Nach der Messe begrüßte die Werkstattleiterin alle Besucherinnen und Besucher noch einmal offiziell in den Räumen der Werkstatt. Besonders herzlich hieß sie unsere polnischen Gäste aus Świerzawa willkommen, die im Rahmen des deutsch-polnischen INTERREG-Projektes LOVe an dem Fest teilnahmen. Sie stellte den Tagesablauf vor, der ganz im Zeichen unseres Patrons stand. Unter dem Motto „Sicherheitstag“ drehte sich alles um das Thema Schutz und Sicherheit.

Die Beschäftigten hatten die Gelegenheit, an zwei Stationen des Sicherheitsparcours der Firma 4safety teilzunehmen. Dort wurden auf spielerische und zugleich lehrreiche Weise verschiedene Aspekte der Arbeitssicherheit vermittelt.

Ein besonderes Highlight war der Besuch der beiden Bürgerpolizisten André Kober und Ilka Zschornak. Mit ihrem Polizeiauto sorgten sie für große Begeisterung. Sie stellten ihre Ausrüstung vor, beantworteten viele Fragen und ließen die Werkstattbeschäftigten sogar einmal auf dem Fahrersitz Platz nehmen.

Zum Mittag wartete ein kulinarischer Höhepunkt: selbstgemachte Pizza aus der Klosterbäckerei. Zusammen mit einem frischen Salat, wurde die Pizza im Rahmen des Berufskompetenzprofils „Servicegehilfe Bäckerei/Café“ unter Anleitung von Bildungsbegleiter Mario Eiselt in einer praktischen Übung vorbereitet.

Am Nachmittag konnten sich alle noch einmal mit frisch gemixten Smoothies stärken. Gegen 16 Uhr endete das Patronatsfest – ein Tag voller Freude, Gemeinschaft und wertvoller Erlebnisse. Glücklich und zufrieden gingen die Werkstattbeschäftigten nach Hause.

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24.09.2025 | Werkstatt

Ausflug zum MDR-Studio in Bautzen mit dem Rotary Club Kamenz

Am Samstag, den 06. September 2025, unternahmen acht Beschäftigte und Betreuer unserer Werkstatt einen spannenden Ausflug nach Bautzen. Gemeinsam mit Mitgliedern des Rotary Clubs Kamenz trafen wir uns um 9.00 Uhr vor dem MDR-Regionalstudio Bautzen.

Dort wurden wir von der Studioleiterin Bogna Koreng, bekannt als Moderatorin der sorbischen Fernsehsendung Wuhladko, empfangen. Sie führte uns durch die Räumlichkeiten und gab interessante Einblicke in die Arbeit des Mitteldeutschen Rundfunks. Besonders aufregend war es, eine Live-Aufnahme mitzuerleben und im Schnittraum zu sehen, wie Beiträge bearbeitet und Filme zusammengesetzt werden.

Im Anschluss nahm uns Ronald Juhnke (Mitglied des Rotary Clubs Kamenz) mit auf eine kleine Stadtführung durch Bautzen. Dabei erfuhren wir viel über die Geschichte und die Besonderheiten der Kreisstadt.

Zum Mittagessen ging es in den Alten Bierhof, wo wir die Eindrücke des Vormittags in gemütlicher Runde nachklingen ließen. Als Dankeschön überreichten wir eine handgefertigte Kerze aus unserer Werkstatt an die Mitglieder des Rotary Clubs Kamenz, die den Ausflug überhaupt erst möglich gemacht haben.

Gegen 14 Uhr endete ein abwechslungsreicher und erlebnisreicher Tag, der allen Beteiligten noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird.

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27.08.2025 | Werkstatt

Klosterfest – ein Tag voller Begegnungen, Genuss und Kultur

Am 17. August 2025 hieß es wieder: Willkommen zum Klosterfest in Panschwitz-Kuckau! Rund um das Kloster herrschte bei strahlender Sommerstimmung ein buntes Treiben – mit vielen Begegnungen, kulinarischen Genüssen und abwechslungsreichem Programm. Hier stellte sich auch das deutsch-polnische INTERREG-Projekt LOVe vor und bot interessierten Gästen die Gelegenheit, sich über den bisherigen Projektverlauf, spannende Veranstaltungen und die nächsten Arbeitsschritte zu informieren.

Weitere Bereiche der Werkstatt für behinderte Menschen St. Michael waren ebenfalls vertreten. Für das leibliche Wohl sorgten die im Klosterkomplex ansässige Bäckerei und das Café. Mit frischem Brot, köstlichem Kuchen, knuspriger Pizza, erfrischendem Eis und einer großen Auswahl an Getränken war für jeden Geschmack etwas dabei. Die Stände waren den ganzen Tag über gut besucht und trugen zur einladenden und herzlichen Atmosphäre des Festes bei. Besonders beliebt war die in der Werkstatt handgefertigte Keramik, die viele Gäste begeisterte und schnell neue Besitzer fand.

Ein weiteres Highlight war die Präsentation unserer polnischen Partnerwerkstatt aus Świerzawa, die ihre bekannten „Bomkis“ mitgebracht hatte. Diese kunstvoll bemalten Weihnachtskugeln sind kleine Unikate, die frei von Hand mit festlichen Motiven verziert werden.

Natürlich hatte auch das Klosterfest selbst einiges zu bieten: Schon am Morgen lockte der große Regional- und Naturmarkt mit Leckerem und Schönem aus Garten, Feld und Wald. Der feierliche Gottesdienst in der Klosterkirche, zelebriert von Generalvikar Markus Kurzweil, setzte einen würdigen Auftakt. Am Nachmittag sorgten die Nachwuchstalente aus der Region mit der Show „Patente Talente“ für beste Unterhaltung, und auf der Naturbühne im Klostergarten gab es ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein. Den stimmungsvollen Abschluss bildete am frühen Abend die ökumenische Andacht mit Kräutersegnung – ein schöner Brauch zum Kräutersonntag, bei dem viele Gäste ihre Sträuße segnen ließen.

Alles in allem war es ein rundum gelungenes Fest – lebendig, herzlich und voller Begegnungen. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!

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24.06.2025 | Werkstatt

Sommerfest der WfbM in Panschwitz-Kuckau

Am 24. Juni 2025 fand das diesjährige Sommerfest für die Beschäftigten der Werkstatt für behinderte Menschen in Panschwitz-Kuckau statt. Die Veranstaltung stand im Zeichen des deutsch-polnischen INTERREG-Projekts LOVe, weshalb auch unsere polnischen Freunde aus Świerzawa herzlich willkommen geheißen wurden.

Das Motto lautete: Kulinarische Weltreise

Ab 10 Uhr begann die Feier mit einem kleinen Begrüßungsfrühstück für unsere polnischen Gäste. Danach wurde an zahlreichen Stationen geschlemmt: ein leckeres Dönerbuffet, polnische Spezialitäten, französische Crêpes, karibische Smoothies und italienisches Eis sorgten für internationale Gaumenfreuden.

Ein wichtiger Programmpunkt waren die Ländervorstellungen. Die teilnehmenden Gruppen hatten einige Wochen vorher ein Land zugelost bekommen und präsentierten dieses nun auf kreative und unterhaltsame Weise – mit traditionellen Kostümen, Bräuchen, Tänzen und interessanten Informationen zu Kultur und Lebensweise. Auch unsere Gäste aus Świerzawa stellten ihr Heimatland Polen mit viel Herzblut vor und gaben spannende Einblicke aus erster Hand.

Zum Abschluss bewertete eine Jury die Präsentationen und vergab Weltkugel-Pokale an alle teilnehmenden Gruppen – eine schöne Anerkennung für das große Engagement.
Ein ganz besonderes Erlebnis war die mitreißende Zaubershow von Florian Steinborn. Mit viel Charme und Humor verblüffte er das Publikum: Geldscheine landeten in Tomaten, bunte Socken wechselten wie von Zauberhand von Bildern an Füße und persönliche Spielkarten tauchten in fremden Hosentaschen auf. Die Show lud zum Staunen und Mitmachen ein – und ließ viele mit einem Lächeln und jeder Menge Fragezeichen im Kopf zurück.

Es war ein rundum gelungener Tag mit guter Stimmung, tollen Begegnungen und viel Spaß für alle Beteiligten. Satt, glücklich und mit schönen Erinnerungen im Gepäck traten alle am Nachmittag die Heimreise an.

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12.06.2025 | Werkstatt

6. Goldwaschmeisterschaft in Wojcieszyn

Am 12. Juni 2025 fand in Wojcieszyn (Polen) die 6. Goldwaschmeisterschaft für Menschen mit Behinderung statt – organisiert von unserer Partnerwerkstatt aus Świerzawa und den Ergotherapie-Werkstätten Wojcieszyn. Die Veranstaltung war Teil unseres gemeinsamen deutsch-polnischen INTERREG-Projekts und dient der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Mit einer hochmotivierten Gruppe machten wir uns am Morgen auf den Weg und trafen gegen 9 Uhr vor Ort ein. Wer früh kommt, sichert sich die besten Plätze – und so konnten wir einen idealen Standort für unser „Abenteuercamp“ auswählen. Nach einem reichhaltigen Frühstück und ersten Aktivitäten wie Rodeo- und Pferdereiten startete der offizielle Teil der Veranstaltung um 09:30 Uhr mit einer herzlichen Begrüßung.

Den Auftakt im Wettbewerb machte der Lageraufbau: Ausgestattet mit allerlei Requisiten und vielen kreativen Ideen unserer Gruppenleiter entstand in kürzester Zeit ein Camp, das sich sehen lassen konnte – ganz im Stil echter Goldwäscher. Im Anschluss wurde unsere Gruppe aufgeteilt und zu verschiedenen Wettkampfstationen geschickt.

Ein Teil durfte sich im Goldwaschen versuchen – unter fachkundiger Anleitung und mit echtem Goldwascher-Equipment. In mit Wasser gefüllten Becken galt es, Sand und Goldpartikel mit der Goldpfanne voneinander zu trennen. Mit viel Geschick und Teamgeist meisterte unsere Gruppe diese Aufgabe beeindruckend schnell.

Die zweite Gruppe trat bei sportlichen Wettbewerben an. In Disziplinen wie Hufeisenzielwurf und einem Staffellauf war neben Koordination auch Teamarbeit gefragt – und auch hier zeigten wir vollen Einsatz und starke Leistungen.
Nach einem verdienten Mittagessen wurde bei einer kleinen Disco das Tanzbein geschwungen – eine schöne Gelegenheit, die Erlebnisse des Vormittags Revue passieren zu lassen.

Krönender Abschluss des Tages war die Siegerehrung: Unser Team belegte den ersten Platz – ein großartiger Erfolg, der den Tag perfekt abrundete. Gegen 14 Uhr machten wir uns zufrieden, glücklich und mit Gold in der Tasche auf den Heimweg.

Unser Fazit: Eine rundum gelungene, liebevoll organisierte Veranstaltung mit viel Herz, Bewegung und Begegnung. Wir freuen uns schon auf die nächste Ausgabe im kommenden Jahr – vielen Dank an die Gastgeber!

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12.06.2025 | Werkstatt

Interreg-Informationstreffen auf dem Berzdorfer See

Am 12. Juni 2025 nahmen wir mit unserem Projekt LOVe – Labor Omnia Vincit am INTERREG Polen–Sachsen Informationstreffen auf dem Berzdorfer See teil. Die Veranstaltung fand auf dem Ausflugsschiff EMS Berzdorf statt und bot eine besondere Kulisse für Information, Austausch und grenzüberschreitende Vernetzung.

Nach dem Boarding und einem freundlichen Empfang, konnten wir unseren Infostand zum laufenden Projekt LOVe aufbauen. Zahlreiche Teilnehmende – darunter sowohl erfahrene Projektträger als auch interessierte Neulinge – fanden sich ein und einen Platz auf dem sonnengetränkten Oberdeck. Pünktlich um 10:30 Uhr legte das Schiff ab und die Veranstaltung begann.

Den Auftakt bildete eine Einführung in das Kooperationsprogramm INTERREG Polen–Sachsen. Dabei wurden die vielfältigen Möglichkeiten vorgestellt und hilfreiche Hinweise gegeben. Anschließend präsentierten sich laufende Projekte aus den verschiedenen Bereichen – Bildung, Tourismus, Klima – und auch wir konnten unsere bisherigen Erfahrungen und Fortschritte mit LOVe vorstellen.

Besonders spannend war die daran anschließende Partnerbörse: In vier Gesprächsrunden à 15 Minuten konnten sich Interessierte gezielt austauschen, Kontakte knüpfen und mögliche Kooperationen anbahnen. Diese Gelegenheit wurde rege genutzt – viele spannende Gespräche, inspirierende Ideen und vielleicht sogar erste Schritte hin zu neuen grenzüberschreitenden Projekten entstanden in diesem Format.

Zum Abschluss der Fahrt lud das sonnige Wetter zu einem gemeinsamen Mittagessen auf der Sonnenterrasse des Schiffs ein. Gegen 13:30 Uhr kehrten wir mit vielen neuen Eindrücken, Ideen und Kontakten zurück an die Anlegestelle – und machten uns bereichert auf die Heimreise.

Unser Fazit: Eine rundum gelungene Veranstaltung in entspannter Atmosphäre, die Lust auf weitere Zusammenarbeit im Rahmen von INTERREG macht!

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20.05.2025 | Werkstatt

Erster Unternehmerstammtisch der WfbM St. Michael

Am 20. Mai 2025 fand im Rahmen des deutsch-polnischen INTERREG-Projekts LOVe – Labor Omnia Vincit der erste Unternehmerstammtisch unserer Werkstatt für behinderte Menschen in Panschwitz-Kuckau im Klostercafé statt. Ziel dieser Veranstaltung war es, Unternehmen mit dem Thema Werkstattarbeit in Berührung zu bringen, für die Potenziale einer Zusammenarbeit zu sensibilisieren und Perspektiven aufzuzeigen.

Dabei ging es uns vor allem darum, aufzuzeigen, welchen Nutzen Unternehmen aus einer Zusammenarbeit mit einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) ziehen können – sei es durch die Entlastung eigener Kapazitäten, die Nutzung vielfältiger Dienstleistungen oder durch gesellschaftliches Engagement, etwa in Form von Praktikumsangeboten. Gleichzeitig möchten wir unseren Werkstattbesucherinnen und -besuchern die Chance eröffnen, praktische Erfahrungen im ersten Arbeitsmarkt zu sammeln und neue berufliche Perspektiven zu entdecken. Im Zentrum des Treffens stand der ungezwungene Austausch in freundlicher Atmosphäre – mit dem Ziel, gemeinsam neue Ansätze für Kooperationen zu entwickeln und Potenziale sichtbar zu machen.

Die Veranstaltung begann um 15:30 Uhr mit einem Begrüßungsgetränk und einem kurzen Kennenlernen. Anschließend gab es eine kompakte Präsentation: Werkstattleiterin Karin Ziesch stellte die Einrichtung vor – mit Einblicken in die Geschichte, die Arbeitsbereiche und bestehende Kooperationen mit Unternehmen. Sie sprach über das Konzept der WfbM und den konkreten Mehrwert, den diese für die Region, die Wirtschaft und nicht zuletzt für Menschen mit Behinderungen bietet.

Daraufhin präsentierte Mario Eiselt, Bildungsbegleiter im Projekt LOVe, das Weiterbildungskonzept der Werkstatt. Er gab einen Überblick über die vorhandenen Qualifizierungsprofile und die begleitenden Vermittlungsformate. Zudem stellte er das laufende INTERREG-Projekt mit der polnischen Partnerwerkstatt ZAZ Świerzawa vor und berichtete über die bisherigen Workshops und Veranstaltungen.

Im Anschluss konnten sich die Gäste bei frisch Gegrilltem, köstlichen Salaten und kühlen Getränken im idyllischen Klostergarten austauschen. Die warme Frühlingssonne und das schöne Ambiente boten den perfekten Rahmen für persönliche Gespräche, neue Kontakte und inspirierende Ideen.

Die Resonanz war durchweg positiv – ein gelungener Auftakt für ein Format, das wir gerne zur Tradition machen möchten. Denn solch ein Austausch bringt nicht nur Inspiration und Vernetzung, sondern auch einen echten Mehrwert – für die Region, für Unternehmen und vor allem für unsere Werkstattbesucher.

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15.05.2025 | Werkstatt

14. Grillmeisterschaften in Świerzawa

Am Donnerstag, den 15.05.2025 verwandelte sich das Gelände der Werkstatt ZAZ Świerzawa in Polen in eine lebendige Arena des kulinarischen Wettstreits: im Rahmen des von INTERREG Polen - Sachsen geförderten Projekts LOVe - Labor Omnia Vincit fand dort die jährliche Grillmeisterschaft statt. Neun Teams aus Werkstätten für behinderte Menschen aus Polen, Tschechien und Deutschland stellten sich der Herausforderung – darunter auch wir als deutsche Projektpartner.

Die Veranstaltung begann mit einer herzlichen Begrüßung durch die Werkstattleitung sowie Vertreterinnen und Vertreter des Landkreises Złotoryja. Nach dem offiziellen Auftakt wurden den Teams ihre Grillstationen zugelost. In einer kurzen Teambesprechung wurde überlegt, geplant und die Zutatenliste zusammengestellt. Dann ging es an die Zubereitung: neben dem Grillen wurde auch großer Wert auf die Präsentation gelegt – jeder Tisch wurde liebevoll dekoriert, um die kulinarischen Kreationen in das rechte Licht zu rücken.

Unser Team trat mit einem raffinierten Menü an: Mariensterner Bifteki, Hähnchen-Gemüse-Spieße, ein frischer Sommersalat sowie ein süßes Dessert aus gegrillter Ananas und Birne auf einem Joghurtbett. Der Grill wurde angeheizt und bald lag der verführerische Duft von gegrilltem Fleisch und Gemüse in der Luft.
Die Jury bewertete sowohl den Geschmack der Speisen als auch deren Präsentation. Unsere Mühen wurden belohnt: wir erreichten den 3. Platz in der Gesamtwertung – ein großartiger Erfolg, auf den wir sehr stolz sind!

Doch der Tag war mehr als nur ein Wettbewerb. Die Atmosphäre war geprägt von Freundschaft, Begegnung und kulturellem Austausch. Für das leibliche Wohl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war bestens gesorgt, und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgte für gute Laune und Unterhaltung.

Ein besonderer Dank gilt unserem gesamten Team der Werkstattbesucher und Mitarbeiter für die tolle Zusammenarbeit. Ein herzliches Dankeschön an Mario Eiselt für die tatkräftige Unterstützung bei der Essenszubereitung, an Anne Koppatsch für ihre kreative Tischdekoration und Inspiration sowie an Thomas Ssuschke für seine Hilfe am Grill. Alle haben dazu beigetragen, dass wir als Team eine starke Leistung zeigen konnten.

Außerdem bedanken wir uns bei der ZAZ Świerzawa und allen Organisatorinnen und Organisatoren für die hervorragende Vorbereitung dieser gelungenen Veranstaltung. Es war ein wunderbares Fest – und wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Grillmeisterschaft im Rahmen unseres gemeinsamen Projekts!

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06.05.2025 | Werkstatt

Grenzenlos kreativ: Keramik- und Kerzenworkshop

Im Rahmen des INTERREG-Projekts LOVe – Labor Omnia Vincit fand kürzlich ein besonderer Workshop in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) Panschwitz-Kuckau statt. Zu Gast war die polnische Partnerwerkstatt aus Świerzawa, mit der bereits seit längerer Zeit eine enge Zusammenarbeit gepflegt wird. Der gemeinsame Tag stand ganz im Zeichen von Kreativität, handwerklichem Arbeiten und vor allem dem internationalen Austausch.

Die polnischen Gäste trafen gegen 9:30 Uhr in der Werkstatt ein. Nach einer herzlichen Begrüßung und einem gemeinsamen Frühstück starteten die Teilnehmer in zwei Gruppen in den kreativen Teil des Tages. Angeboten wurden Workshops in den Bereichen Keramik und Kerzenherstellung – beides etablierte Arbeitsfelder der Werkstatt, deren Produkte auch im eigenen Werkstattladen erworben werden können.

Im Keramikbereich leitete Gruppenleiterin Tina Wax den Workshop. Unter ihrer Anleitung fertigten die Teilnehmerinnen personalisierte Becher an, die mit Mustern verziert und mit den eigenen Namen versehen wurden. Die polnischen Gäste zeigten großes Geschick und Begeisterung für die Arbeit mit Ton, sodass sie schon bald zusätzlich kleine Wachsfiguren ausstechen konnten – eine spontane kreative Erweiterung des Programms.

Zeitgleich fand unter der Leitung von Claudia Hübner der Kerzen-Workshop statt. Hier war vor allem der männliche Teil der polnischen Gruppe aktiv. Gemeinsam wurde die bunte Kerze „Marie – das Zweite Licht“ hergestellt. Dabei kamen recycelte Wachsreste zum Einsatz – ein nachhaltiger Ansatz, der nicht nur kreativ, sondern auch umweltbewusst ist. Vom Zerkleinern des Altwachses bis zum Gießen der fertigen Kerze konnten die Teilnehmenden jeden Arbeitsschritt selbst ausprobieren. Die Begeisterung war groß, die Energie kaum zu bremsen.

Nach der kreativen Arbeit trafen sich alle Beteiligten im Speisesaal zu einem gemeinsamen Mittagessen. In entspannter Atmosphäre wurde sich intensiv über das Projekt, die verschiedenen Werkstattarbeiten und die gemeinsamen Erlebnisse ausgetauscht.

Fazit: Der Workshop war ein voller Erfolg – nicht nur wegen der gelungenen kreativen Ergebnisse, sondern vor allem durch den wertvollen Austausch zwischen den Teilnehmenden. Es zeigte sich erneut, wie bereichernd internationale Begegnungen im Alltag der Werkstätten sein können. Die Besucher aus Świerzawa konnten neue Techniken und handwerkliches Wissen – und nach der Trocknungszeit auch ihre selbst gefertigten Werke mit nach Hause nehmen. Ein Tag, der in Erinnerung bleibt – und Lust auf weitere gemeinsame Projekte macht.

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05.05.2025 | Werkstatt

CO₂-Klimazertifikat 2023: Unser Beitrag zum Umweltschutz

Nachhaltigkeit und verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen sind uns ein wichtiges Anliegen. Für das Jahr 2023 wurde der WfbM St. Michael von BellandVision ein CO₂-Klimazertifikat ausgestellt (BV 61960.2023).

Durch die Beteiligung am Dualen System BELLANDDual und die fachgerechte Verwertung von 0,184 Tonnen systembeteiligungspflichtiger Verpackungen konnten 0,041 Tonnen CO₂-Emissionen eingespart werden.

Das entspricht einer spürbaren Entlastung für unser Klima – ermöglicht durch modernes Recycling im Rahmen einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Die Berechnung der Emissionseinsparung erfolgte nach anerkannten Umweltstandards durch das unabhängige Institut DFGE.

Wir freuen uns, mit unserem Beitrag aktiv zum Klimaschutz beizutragen.

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02.04.2025 | Werkstatt

Evaluierungsveranstaltung des Projekts LOVe

Am 02.04.2025 fand die erste Evaluierungsveranstaltung im Rahmen unseres deutsch-polnischen INTERREG-Projektes LOVe – Labor Omnia vincit statt. Ziel der Veranstaltung war es den Fortschritt des Projekts vorzustellen, wichtige Erkenntnisse zu teilen und zukünftige Perspektiven zu diskutieren.

Zu den polnischen Teilnehmern gehörten: Vertreter der Partnerwerkstatt ZAZ Świerzawa, eine Delegation des Landratsamts Złotoryja (Region der Partnerwerkstatt und der Leadpartner des Projektes) sowie Vertreterinnen des Gemeinsamen Sekretariats des Kooperationsprogrammes INTERREG Polen-Sachsen aus Breslau. Von der deutschen Seite waren Förderschulen aus der Region, weitere Bildungseinrichtungen sowie Vertreter des Landratsamts und des Sächsischen Landeskuratoriums Ländlicher Raum e.V. anwesend.

Im Rahmen der Präsentation wurde das laufende Projekt LOVe sowie vergangene Projekte der Werkstatt vorgestellt. Im Anschluss wurden die Lerninhalte und das Material der Berufskompetenzprofile sowie der aktuelle Leistungsstand der Lernenden aufgezeigt. Auch präsentierten unsere polnischen Partner den Stand ihrer Arbeit. Zum Schluss berichtete die Werkstattleitung über die vergangenen Veranstaltungen, Ausflüge und Workshops mit der Partnerwerkstatt aus Świerzawa und unseren Werkstattbesuchern.
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und unterstreicht die Bedeutung des kontinuierlichen Dialogs zwischen den polnischen Projektpartnern und weiteren interessierten Akteuren. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte und den fortgesetzten Austausch im Rahmen des Projekts LOVe.

Schon am 20.05.2025 laden wir regionale Unternehmer zu einem Stammtisch ein. Ziel ist es, das Projekt in wirtschaftlichen Kreisen zu präsentieren, den Gästen einen Überblick über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit unseren Beschäftigten zu geben und somit potenzielle Praktikumsplätze für unsere Werkstattbesucher zu finden.

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19.03.2025 | Werkstatt

Ausflug nach Bautzen – mit unserer polnischen Partnerwerkstatt

Am 19.03.2025 trafen wir uns den zweiten Tag in Folge mit unseren Freunden aus Polen. Anlass war ein Ausflug in die Kreisstadt Bautzen, der im Rahmen des deutsch-polnischen INTERREG-Projektes LOVe geplant und durchgeführt wurde.

Um 09:30 Uhr trafen wir uns bei traumhaftem Wetter in der Innenstadt von Bautzen. Dort wurden wir von Herrn Juhnke, Geschäftsführer der TD Deutsche Klimakompressor GmbH in Bernsdorf und Vorsitzender des Rotary Clubs Kamenz, empfangen und zu einer Stadtführung eingeladen. Herr Juhnke hat in der Vergangenheit zahlreiche Führungen durch die Stadt an der Spree geleitet und erklärte sich gerne bereit, sein Wissen mit uns zu teilen. Die Führung durch die Altstadt war äußerst interessant und unterhaltsam – alle Beteiligten genossen sie sichtlich.

Die Tour endete im Hof der Ortenburg, wo direkt der zweite Programmpunkt anschloss: Ein Besuch im Sorbischen Museum.

Ziel war es, unseren polnischen Partnern die Besonderheiten unserer Region näherzubringen und ihnen die sorbische Kultur sowie die Geschichte dieses Volkes zu vermitteln. Auch für unsere Beschäftigten und Mitarbeitenden der Werkstatt war es ein lehrreicher Einblick in die Vergangenheit und Gegenwart der Sorben. Die Führung wurde von zwei Mitarbeitenden des Sorbischen Museums in deutscher und polnischer Sprache durchgeführt und bot viele interaktive Elemente.

Zur Mittagszeit rundeten wir den „sorbischen Tag“ mit einem Besuch im traditionellen Restaurant „Wjelbik“ ab. Hier konnten wir die sorbische Küche und Kultur hautnah erleben. Wir wurden mit dem Sorbischen Hochzeitsgericht – bestehend aus Suppe und Tafelspitz – verwöhnt und genossen das besondere Ambiente des Restaurants sowie die herzliche Gastfreundschaft. Ein weiteres Highlight war der Besuch der Küche, der insbesondere für die Teilnehmenden unserer Schulungsgruppe des Berufskompetenzprofils „Servicegehilfe“ ein unvergessliches Erlebnis war.

Nach diesem gelungenen Ausflug verabschiedeten wir unsere polnischen Gäste und traten die Heimreise in die Werkstatt an.

Wir hatten einen beeindruckenden Tag in Bautzen und bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten.

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18.03.2025 | Werkstatt

Workshop „Druck und Polygrafie“ in Świerzawa

Am 18.03.25 machte sich eine Gruppe aus unserer Werkstatt auf den Weg zu unserem polnischen Projektpartner ZAZ Świerzawa. Früh am Morgen beluden wir die beiden Fahrzeuge mit fünf interessierten Beschäftigten, fünf Mitarbeitenden der Werkstatt und ausreichend guter Laune. Ziel des aktuellen Projekt LOVe ist es, gemeinsam mehrere Workshops für die Beschäftigten zu veranstalten, um die verschiedenen Aufgabenbereiche der jeweiligen Werkstätten kennenzulernen. Diese werden im Rahmen des deutsch-polnischen INTERREG-Projektes LOVE in regelmäßigen Abständen von beiden Partnern durchgeführt.

Bei optimalem Reisewetter begaben wir uns auf die 2,5-stündige Autofahrt und wurden kurz vor dem Ziel mit einem herrlichen Blick auf das Bergpanorama des Riesengebirges begrüßt. Nach der Ankunft stärkten wir uns kurz, bevor es direkt an die Arbeit ging.

In der ansässigen Druckerei der Werkstatt in Świerzawa waren die Arbeitsplätze bereits vorbereitet. Die heutige Aufgabe bestand darin, T-Shirts mit dem Logo der „Mariensterner Lebensräume gGmbH“ und individuell mit dem eigenen Namen auf dem Rücken zu versehen. Die Vorfreude war riesig! Nach einer kurzen Einweisung sowie der Auswahl von Schriftart und Farbe für die Namen konnte es losgehen. Jeder durfte sein eigenes Shirt mit Unterstützung der polnischen Werkstattmitarbeitenden gestalten. Auch die Bedienung der dafür notwendigen Maschinen wurde von jedem Beschäftigten ausprobiert, sodass sich alle einen Überblick über die einzelnen Arbeitsschritte verschaffen konnten.

Der Lohn für die harte Arbeit war kein geringerer als das fertige Produkt: Das selbst gestaltete T-Shirt durfte natürlich mit nach Hause genommen werden und kann in Zukunft als Arbeitskleidung in der Werkstatt dienen. Vielen Dank für diese schöne Idee und den lehrreichen Workshop!

Anschließend gab es ein schmackhaftes Mittagessen im hauseigenen Restaurant der Werkstatt, bevor ein weiterer Programmpunkt folgte. Eines der Wahrzeichen der Kreisstadt Złotoryja, in der die Werkstatt ansässig ist, ist der angrenzende Berg „Wolfsberg“ (Wilcza Góra). Dieser erloschene Vulkan diente bis vor wenigen Jahren noch als Abbaugebiet für Basalt. Mittlerweile wurde er in die UNESCO-Liste aufgenommen und zählt zum Geopark „Land der erloschenen Vulkane“. Mehrere Infotafeln sowie ein Rundwanderweg befinden sich in diesem Areal. Wir erklommen den Berg und erhielten oben interessante Informationen zu den Besonderheiten dieses Wahrzeichens.

Nach diesem ereignisreichen Tag neigten sich unsere Kräfte langsam dem Ende zu und wir traten die Heimreise an.

Vielen Dank für den interessanten Tag – er wird allen Beteiligten sicherlich lange in Erinnerung bleiben!

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06.03.2025 | Werkstatt

Klausurtag der Mitarbeiter der WfbM St. Michael

Am Morgen des Ausflugs herrschte unter den Mitarbeitern große Spannung, denn das Ziel für den diesjährigen Klasurtag war bis dahin völlig unbekannt und sollte eine Überraschung sein. Pünktlich um 08:30 Uhr startete der Bus gen Westen und lud die Insassen, nach kurzweiliger Fahrt und geringfügigen Umwege, am Residenzschloss in Dresden aus.

Ein besonderes Highlight des Tages war die anschließende Führung durch das Grüne Gewölbe. Die Teilnehmer konnten die beeindruckende Sammlung kunstvoller Schätze bestaunen und erhielten spannende sowie lehrreiche Informationen über die Exponate.

Nach diesem kulturellen Erlebnis führte ein gemeinsamer Spaziergang durch die historische Altstadt Dresdens bis zur Frauenkirche. Dabei konnten die Teilnehmer die beeindruckende Architektur und das besondere Flair der Stadt, bei strahlendem Sonnenschein, genießen. Anschließend gab es eine halbstündige Freizeit, in der jeder individuell die Umgebung erkunden konnte.

Um 13:00 Uhr fand das gemeinsame Mittagessen im Restaurant Pulverturm statt. In gemütlicher Atmosphäre wurde sich angeregt unterhalten und die Teilnehmer ließen sich das leckere Essen schmecken. Die Zeit verging dabei wie im Flug.

Nach dem Mittagessen ging es zurück zum Residenzschloss, wo bereits der Bus für die Heimreise wartete.

Fazit: Der Ausflug war für alle ein wunderschönes Erlebnis. Das traumhafte Wetter und die beeindruckende Kulisse der Dresdner Altstadt trugen zusätzlich zur guten Stimmung bei. Alle waren sich einig, dass ein solcher Tag gerne wiederholt werden dürfte.

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20.02.2025 | Werkstatt

Workshop „Kekse backen“ in Świerzawa (Polen)

Am 20.02.2025 unternahmen wir einen Ausflug zu unserer Partnerwerkstatt in Świerzawa in Polen. Dieser Besuch war Teil unseres gemeinsamen deutsch-polnischen Interreg-Projekts LOVe – Labor Omnia Vincit. Die polnische Werkstatt richtet im Rahmen des Projekts eine Bäckerei bzw. Konditorei ein, weshalb wir zu einem Workshop mit dem Thema "Kekse backen" eingeladen wurden. Dieser Workshop passte hervorragend zu unserem Berufskompetenzprofil "Servicegehilfe Bäckerei/Café", das wir ebenfalls im laufenden Projekt schulen.

Früh morgens starteten wir unsere Reise und erreichten gegen 9 Uhr unser Ziel in Świerzawa. Nach einer herzlichen Begrüßung begannen die Beschäftigten direkt mit der Arbeit. Drei Arbeitsplätze waren vorbereitet, sodass jede Gruppe die Möglichkeit hatte, sich an den drei ausgewählten Keksrezepten zu versuchen. Eine Mitarbeiterin der polnischen Werkstatt sowie eine Dolmetscherin standen stets zur Verfügung und halfen bei eventuellen Herausforderungen.

Während die Beschäftigten eifrig Kekse backten, fand in einem Nebenraum eine Projektsitzung statt. Vertreter beider Werkstätten tauschten sich über die kommenden Veranstaltungen und die gemeinsame Arbeit aus. Dieser organisatorische Austausch ist ein wesentlicher Bestandteil unseres grenzüberschreitenden Projekts und stärkt die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen.

Zum Abschluss des Tages versammelten wir uns alle um die gebackene Kekse zu probieren und zum ungezwungenen Austausch. Wir sprachen über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede unserer Werkstätten sowie der jeweiligen Arbeitsabläufe.

Nach einem erlebnisreichen Tag machten wir uns schließlich auf den Heimweg. Dieser Besuch war der erste von vielen geplanten Treffen in diesem Jahr zwischen unseren Werkstätten im Rahmen des Projekts LOVe.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren polnischen Gastgebern für die gelungene Veranstaltung und freuen uns auf die nächsten Ausflüge!

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06.02.2025 | Werkstatt

Exkursionen mit den Teilnehmern der BKP's

Übung macht den Meister – deswegen wird auch in unserer Werkstatt kräftig geübt. Auch im kürzlich vergangenen Jahr wurden im Rahmen des aktuellen deutsch-polnischen Interreg-Projekts LOVe und den damit verbundenen Schulungen in den Berufskompetenzprofilen „Waldpflegehelfer“ und „Café / Servicegehilfe“, Fachexkursionen mit dem Bildungsbegleiter durchgeführt. Diese dienen der Festigung des Erlernten und sind dem Unterricht angepasst.

So durften sich am 23.10.2024 die Teilnehmer des Kurses „Servicegehilfe“ in den Dienst des Bäckermeisters unserer Klosterbäckerei stellen und bei der Herstellung von Pfefferkuchenplätzchen tatkräftig unterstützen. Der Teig wurde für die Beschäftigten vorbereitet und auf der Arbeitsfläche ausgebreitet. Dann wurden die Plätzchen ausgestochen, glasiert und mit verschiedenen Zutaten verziert. Bei all der praktischen Arbeit, durfte auch die Theorie nicht zu kurz kommen und so wurden die Teilnehmer zur Geschichte des Gebäcks und des Pfefferkuchenhandwerks unterrichtet. Die fertigen Pfefferkuchen wurden im Anschluss in allen Bereichen der WfbM verteilt und sorgten für vorweihnachtliche Stimmung.

Die zweite Exkursion stand im Zeichen der Landschafts-/ Waldpflege. Warm angezogen, mit Rechen und Schaufel bewaffnet, ging es nach Pulsnitz – auf das Gelände der VAMED Rehaklinik Schwedenstein. Nun wurde der Unterrichtsraum gegen eine Tätigkeit an der frischen Luft getauscht und dem gefallenen Laub ging es an den Kragen. Das verwelkte Blattwerk wurde gesammelt und in einem dafür bereitgestellten Container entsorgt. So wurde bis zur Mittagszeit der vordere Teil des Gartens vom Laub befreit. Die Zufahrt wurde, nach einer kurzen Stärkung in der hauseigenen Kantine, ebenfalls beräumt. Es war eine gelungene Exkursion, bei der aufzeigt wurde, wie vielfältig der Bereich der Landschaftspflege ist und wie zufriedenstellend und ausgleichend eine körperliche Tätigkeit wirken kann.

Wir sind gespannt welche Exkursionen wir im Jahr 2025 mit den Beschäftigten unternehmen werden?

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30.01.2025 | Werkstatt

Besuch von Abgeordneter Elaine Jentsch und Katholischem Büro Sachsen

Am 30.01.2025 hatten wir die Ehre, die Landtagsabgeordnete Elaine Jentsch sowie Dr. Daniela Pscheida-Überreiter, die Leiterin des Katholischen Büros Sachsen in unserer Werkstatt für behinderte Menschen St. Michael in Panschwitz-Kuckau willkommen zu heißen. Dieser Besuch war für uns eine wertvolle Gelegenheit, unsere Arbeit vorzustellen und mit unseren Gästen ins Gespräch zu kommen.

Mit großer Freude führten wir unsere Besucher durch unsere Werkstatt und präsentierten ihnen unsere handgefertigten Produkte. Besonders unsere kunstvollen Keramik- und Wachswaren stießen auf großes Interesse. Es erfüllte uns mit Stolz zu sehen, wie begeistert unsere Gäste von der Kreativität und dem handwerklichen Geschick der Beschäftigten waren. Die positive Atmosphäre ermöglichte angeregte Gespräche, in denen wir über unseren Arbeitsalltag und unsere Erfahrungen berichten konnten.

Im Anschluss lud uns Frau Jentsch zu einer angeregten Gesprächsrunde im Klostercafé ein. Gemeinsam mit dem Katholischen Büros Sachsen und Vertretern des Christlich-Sozialen Bildungswerks Miltitz e.V., des Freundeskreises Kloster St. Marienstern und des Verwaltungsverbandes am Klosterwasser tauschten wir uns über bedeutende Themen aus. So wurden unter anderem über die touristische Entwicklung der Region und die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Politik gesprochen – ein inspirierender Dialog, der wertvolle Impulse setzte.

Für uns war dieser Besuch eine wunderbare Gelegenheit, unsere Arbeit sichtbar zu machen und die Werkstatt und deren überregionalen Projekte vorzustellen. Wir bedanken uns herzlich für das Interesse und den wertvollen Austausch und freuen uns auf zukünftige Begegnungen und eine tolle Zusammenarbeit.

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12.12.2024 | Werkstatt

Workshop Bombki bemalen in Świerzawa

Der Grund für den letzten Besuch unserer Partnerwerkstatt ZAZ Świerzawa in diesem Jahr, hatte einen kreativen und zudem weihnachtlichen Hintergrund. Wir sollten in die Kunst der Weihnachtsbaumkugelverzierung eingeführt werden und wussten noch nicht was uns erwarten wird. So traten wir freudig aufgeregt, in den frühen Morgenstunden, die Reise in unser Nachbarland an.

Die Herstellung der Weihnachtsbaumkugeln hat eine lange Tradition in der niederschlesischen Region. So wird auch in der Kreisstadt unserer Partnerwerkstatt, Złotoryja, dieses Handwerk ausgeübt und das kulturelle Erbe bewahrt. In einem Arbeitsbereich der Werkstatt werden diese Schmuckstücke dann zu einem Kunstwerk vollendet. Das geschieht in reiner Handarbeit und die weihnachtlichen Motive werden ohne Hilfsmittel und freihändig auf den gewölbten Untergrund aufgetragen. Mit einem Pinsel wird der Kleber in feinen Linien auf die Kugel gebracht. Dieser wird im Anschluss mit farbigen Glitzerstaub berieselt. Der Glitzer, der mit dem Leim in Verbindung kommt, bleibt haften und schmückt nun die Kugel. So entsteht nach und nach ein Bild oder Muster und vollendet das Produkt. Die Baumkugelmaler in der Werkstatt aus Świerzawa sind Meister ihres Faches und bringen mit ruhiger Hand und Präzision, die unterschiedlichsten Motive auf die Glaskugel.

Mit diesem Hintergrundwissen und der Anleitung durften wir nun selber tätig werden. Jeder konnte mehrere Kugeln mit seinen Wunschmotiven versehen und seiner Fantasie freien Lauf lassen. Jeder war konzentriert und begeistert bei der Sache und nach einer Stunde künstlerischer Arbeit hatten wir eine Vielzahl an Kunstwerken geschaffen. Der Glitzer an den Kugeln und der Glanz in den Augen der Beschäftigten strahlte im ganzen Raum um die Wette.

Nach einer verdienten Stärkung im angebundenen Restaurant der Werkstatt, beförderten wir den fertigen Weihnachtsbaumschmuck in die dafür vorgesehene Verpackung und waren für die Rückreise bereit.

Der Workshop wird im Rahmen des deutsch-polnischen Interreg-Projektes LOVe veranstaltet und dient dem Austausch und dem erlernen neuer Fähigkeiten für den Berufsbildungsbereich.

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03.12.2024 | Werkstatt

Workshop Waldpflegehelfer

Nach einem zunächst regnerischen und trüben Morgen, konnten wir unsere Gäste aus der Partnerwerkstatt ZAZ Świerzawa letztendlich bei strahlendem Sonnenschein willkommen heißen. Anlass unseres Treffens war ein gemeinsamer Workshop für das Berufskompetenzprofil „Waldpflegehelfer“ im Rahmen des Interreg-Projekts LOVe – Labor Omnia Vincit.

Als wir uns dann mitten im Wald befanden, durften wir unsere Begleiter und Dozenten begrüßen: Herrn Ulrich Furchner, den langjährigen Revierförster im Klosterwald von St. Marienstern, der nach 30 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand tritt und seinen Nachfolger, Herrn Guido Buder. Die beiden Förster brachten uns mit ihrem Fachwissen nicht nur die Besonderheiten der Waldbestände näher, sondern informierten uns auch über aktuelle Baumkrankheiten und ihre Gefahren. Sie erklärten die Unterschiede sowie die Eigenschaften der in der Oberlausitz verbreiteten Baumarten und berichteten über die Ernährungsgewohnheiten von Hirschen und anderen Wildtieren. Immerhin stand im Zentrum des Workshops das Thema Wildverbissschutz, damit auch in 100 Jahren ein artenreicher Mischwald zukünftige Generationen erfreuen kann.

Dank tatkräftiger Zusammenarbeit wurde die für diesen Tag vorgesehene Fläche, die mit kleinen Buchen, Eichen, Tannen und Kiefern bepflanzt ist, in kürzester Zeit mit schützenden Holzbarrieren versehen. Selbstverständlich geschah dies mit viel Liebe zum Detail – ganz im Sinne unseres Projekts LOVe – Labor Omnia Vincit.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Klostercafé der Abtei St. Marienstern bekamen wir Einblicke in die nachhaltige Energieversorgung des Klosters. Wir erfuhren, wie das Holz aus dem Klosterwald zu Brennholz verarbeitet wird, um das gesamte Klosterareal mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Der Winter kann kommen!

 

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26.04.2023 | Wohnen

Bildungsfahrt nach Pirna Sonnenstein

Zu einer Bildungsfahrt im Rahmen des Projektes Zeit.Zeichen! brachen am 26. April Betreute der WGMM auf. Ziel war die Gedenkstätte Pirna Sonnenstein. Dort war für uns eine Führung extra in leichter oder einfacher Sprache vorbereitet worden, damit Menschen mit Handicap die grausame und schwere Geschichte besser verstehen können. Mit Hilfe von Bildern und Begehungen in den ehemaligen Tötungsräumen bekamen wir eine leise Ahnung, wie zwischen 1939 und 1942 das Leben von mehr als 15 000 Menschen mit einer Beeinträchtigung hier in Pirna ein Ende fand. Die Bewohner waren sehr traurig und teilweise wütend. Niemand konnte verstehen, warum diese Menschen sterben mussten. „Sie haben ja nichts verbrochen.“ Das war die Aussage von manchen.

Wir danken sehr für das Engagement der Mitarbeiter der Gedenkstätte und für den gewährten Einblick in die Geschichte. Und natürlich geht unser Dank auch an die Projektmitarbeiter von Zeit.Zeichen!, die unermüdlich daran arbeiten, dass Menschen mit Handicap ihre Rechte kennenlernen und verteidigen!

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Diese Webseite wurde im Rahmen des deutsch-polnischen Interreg-Projekts LOVe erstellt. Das Projekt wird durch das Kooperationsprogramm Interreg Polen–Sachsen gefördert und verfolgt das Ziel, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, den Austausch und die Verständigung zwischen Partnern aus Deutschland und Polen zu stärken.

Das aktuelle Logo von Interreg Polen Sachsen