Willkommen bei den Mariensterner Lebensräume gGmbH.
Unter diesem Namen vereinen sich die Wohngemeinschaft Maria Martha und die Werkstatt für behinderte Menschen St. Michael. Gemeinsam schaffen wir Lebens- und Arbeitsräume, die Teilhabe ermöglichen, Individualität achten und Gemeinschaft stärken. Im Mittelpunkt steht dabei immer der Mensch – mit seinen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Potenzialen.
Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über die Mariensterner Lebensräume, unsere Angebote, unsere Haltung und die Menschen, die sie mit Leben füllen.
Das Leitbild der Mariensterner Lebensräume
In Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gilt unser Selbstverständnis vom christlichen Menschenbild. Es gründet in der Zusage Gottes, dass jeder Mensch von ihm geliebt und angenommen ist, dass jeder Mensch nach dem Bilde Gottes geschaffen und ein einzigartiges Geschöpf ist.
Wir begreifen alle Menschen als von Gott gewollten Teil der Schöpfung...
Unsere Dienstleistungen
Hier erfahren Sie mehr über die Dienstleistungen unserer Werkstatt.
Unsere Wohnangebote
In unseren Wohnangeboten finden Menschen mit Behinderung ein Zuhause, das Geborgenheit, Gemeinschaft und Selbstbestimmung verbindet...
Angebote Bäckerei & Café
Hier erfahren Sie mehr über die Angebote unseres Cafés und unserer Bäckerei. Frische Backwaren, Kaffeespezialitäten und ein Ort der Begegnung verbinden Genuss mit sinnstiftender Arbeit und gelebter Gemeinschaft.
Unsere deutsch-polnischen Projekte
Hier erfahren Sie mehr über unsere deutsch-polnischen INTERREG-Projekte. Sie stehen für grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Begegnung und gemeinsames Lernen. In enger Partnerschaft entstehen Projekte, die Teilhabe stärken, neue Perspektiven eröffnen und den Austausch zwischen Menschen über Ländergrenzen hinweg lebendig machen.
Neuigkeiten
Rotary Club Kamenz zu Besuch in unserer Werkstatt
Und sie waren nicht nur zum Zuschauen da! Am 27.10. ab 14 Uhr besuchte uns eine Delegation des Rotary Clubs Kamenz, um unsere Werkstattbesucher tatkräftig bei ihrer Arbeit zu unterstützen.
Die freiwilligen Helfer wurden auf verschiedene Arbeitsgruppen verteilt und erhielten so einen Einblick in die unterschiedlichen Bereiche unserer Werkstatt. Ob beim Verpacken von Stiften, Montieren von Nagelscheiben, bei kreativen Arbeiten in unserer Keramikabteilung oder beim Laubrechen mit der Landschaftspflege – überall wurde fleißig mit angepackt.
Natürlich durften die Helfer auch an der gemeinsamen Vesperpause ihrer Gruppe teilnehmen und wurden dabei mit leckerem Zuckerkuchen aus unserer Klosterbäckerei verköstigt. Nach einer kleinen Stärkung und netten Gesprächen ging es zurück an die Arbeit. Dass diese auch gewissenhaft und nicht zu langsam erledigt wurde, dafür sorgten unsere Werkstattbesucher, die mit wachsamen Augen die Arbeit ihrer neuen Kollegen begutachteten.
Neben der gemeinsamen Arbeit blieb genügend Zeit für persönliche Gespräche und einen regen Austausch. So konnten sich unsere Gäste und Beschäftigten besser kennenlernen und mehr voneinander erfahren.
Nach getaner Arbeit durften unsere Werkstattbesucher in ihren wohlverdienten Feierabend gehen. Die Mitglieder des Rotary Clubs wurden hingegen noch zu einem kleinen Imbiss und einer gemeinsamen Auswertung in unsere Klosterbäckerei eingeladen. Auch einige unserer Werkstattbesucher waren dabei. In gemütlicher Runde wurde über die Erlebnisse des Nachmittags gesprochen und es entstanden viele schöne Unterhaltungen.
Zum Abschluss bedankten wir uns herzlich bei unseren Gästen für die rege Teilnahme, die tatkräftige Unterstützung und die wunderbare Zusammenarbeit, die uns bereits seit vielen Jahren verbindet.
Es war ein rundum gelungener Nachmittag, der sicherlich noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird. Denn nicht allein die Unterstützung bei der Arbeit stand im Vordergrund, sondern vor allem die Begegnungen, das gegenseitige Kennenlernen und die gemeinsam verbrachte Zeit. Und genau das machte diesen Tag so besonders!
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Paralympics in Złotoryja
Am Donnerstag, den 08.10.2026, traten wir mit acht motivierten und sportbegeisterten Werkstattbesuchern, dem Projektteam und zwei Gruppenleitern und Trainern die Reise zu den diesjährigen Paralympischen Spielen an. Diese Veranstaltung wird jährlich im Rahmen des deutsch-polnischen INTERREG-Projekts durchgeführt.
Im letzten Jahr haben wir den ersten Platz errungen. Dementsprechend groß waren die Hoffnungen, und es wurde bereits in den vergangenen Wochen fleißig für den Wettkampf trainiert. Auch beim Patronatsfest gab es am Nachmittag die Möglichkeit, an einer Sportstation sein Können unter Beweis zu stellen und auf sich aufmerksam zu machen, um sich für die Teilnahme zu empfehlen.
Wie gewohnt starteten wir früh um 7 Uhr, um rechtzeitig zur offiziellen Begrüßung, zum stärkenden Frühstück und zur Erwärmung vor Ort zu sein. Der Wettkampf begann gegen 10 Uhr. Insgesamt mussten neun Stationen mit möglichst viel Geschick, Schnelligkeit und Teamgeist bewältigt werden. Vom Slalom mit Hockeyschläger und Ball über Fußball-Zielschießen, das Überwinden eines Hindernisparcours, Weitsprung, Medizinball-Weitwurf und Basketball-Korbwerfen bis hin zum Zielwerfen mit Ringen oder Wurfsäcken und verschiedenen Sprints war eine Menge geboten. So war für jeden Sportler etwas dabei. Schon während des laufenden Wettbewerbs zeichnete sich anhand der Ergebnisse unserer Kontrahenten ab, dass wir vorne mit dabei waren. Das endgültige Ergebnis erfuhren wir jedoch erst nach dem wohlverdienten Mittagessen und einer Pause.
Die Spannung bei der Siegerehrung stieg, als nach und nach immer mehr Werkstätten geehrt wurden und wir noch immer auf unsere Benennung warteten. Das bedeutete, dass wir unter den besten Mannschaften platziert waren. Bei der Verkündung des zweiten Platzes wurden wir schließlich aufgerufen, und wir waren sichtlich glücklich. Unter tosendem Applaus nahmen wir freudestrahlend unseren Pokal und die Medaillen entgegen.
Dem Gewinnerteam konnten wir diesmal nicht ganz das Wasser reichen. Die Mannschaft war einfach jünger und agiler und konnte uns vor allem in Sachen Schnelligkeit den Rang ablaufen. Nichtsdestotrotz waren wir sehr glücklich über unsere Platzierung und unsere Leistung. Das ist nicht selbstverständlich und verdient großen Respekt für unsere Sportler sowie für das Trainerduo, bestehend aus den Gruppenleitern Ferenc Lowaschi und Thomas Sschuschke.
Auch möchten wir uns für die Organisation und Durchführung der Veranstaltung bedanken. Ein reibungsloser Ablauf bei der Vielzahl an Sportlern und Betreuern ist keine Selbstverständlichkeit und verdient ebenfalls einen großen Applaus.
Patronatsfest 2026 in der WfbM St. Michael
Am Donnerstag, den 1. Oktober 2026, feierten wir in der WfbM St. Michael unser Patronatsfest zu Ehren des Erzengels Michael. Das jährlich stattfindende Fest wurde auch in diesem Jahr im Rahmen unseres deutsch-polnischen Projekts LOVe gefeiert.
Der Tag begann traditionell mit einer gemeinsamen Messe in der Klosterkirche St. Marienstern. Unter der Leitung von Pfarrer Kleiner beteiligten sich auch einige unserer Werkstattbesucher aktiv an der Gestaltung des Gottesdienstes. Als besonderen Gast durften wir die Landtagsabgeordnete Elaine Jentsch begrüßen.
Anschließend ging es zurück in die Werkstatt, wo im Innenhof bereits eine Attraktion wartete. Die Schlagersängerin und Entertainerin Linda Wippich sorgte mit ihrer tollen Stimme und ihrer mitreißenden Art schnell für ausgelassene Stimmung. Es wurde gemeinsam gesungen, getanzt und gefeiert.
Danach gehörte die Bühne unseren Werkstattbesuchern. Jede Gruppe präsentierte einen eigenen Beitrag – ob Playback, a cappella oder als Tanzeinlage. Auch unsere polnischen Freunde aus Świerzawa beteiligten sich und überraschten mit einem mutigen Live-Auftritt. Alle Beiträge wurden mit viel Applaus und natürlich einem eigenen kleinen Pokal belohnt.
Nach dem abwechslungsreichen Vormittag konnten sich alle bei einem leckeren Grillbuffet von Peter Ziesch stärken. Am Nachmittag gab es verschiedene Angebote wie Basteln, Glitzer-Tattoos, Kino und sportliche Aktivitäten.
Zum Abschluss warteten beim gemeinsamen Kaffeetrinken Eis aus Caseritz und erfrischende Smoothies. Außerdem durfte jeder ein besonderes Andenken mit nach Hause nehmen: einen selbst gefertigten Schlüsselanhänger mit dem Erzengel Michael, den unser Tischler Alexander Rogers aus Holz hergestellt hatte.
Es war ein wunderschöner Tag voller Musik, Freude, Gemeinschaft und besonderer Momente. Ein herzliches Dankeschön an alle, die unser Patronatsfest mitgestaltet und zu diesem gelungenen Tag beigetragen haben!